In a country like Bangladesh the waste management situation is characterized by open waste disposal within the city, numerous open dumps and missing waste treatment facilities. The 1.5 million residents of Cambodia's capital Phnom Penh dispose ca. 90 % of their municipal solid waste untreated on an open dumping site at the outskirts. Deposit of municipal solid waste is until present time most common used disposal form. This leads to significant environmental pollution. Emissions are mainly discharged over gas and leachate path. However, emissions are transboundary. But present economical conditions and options limit rapid improving of this situation. For instance in Germany less than one percent of the gross domestic product (GDP) are spend for present extensive waste disposal by industry, state and privatized public companies in 2005.
That’s about 14.6 bn Euro and is equal to almost two-hundred Euros per capita in 2005. This amount is adequate to approximately half of the GDP per capita of Bangladesh in 2008/09 or one-third of the GDP of Cambodia in 2008 respectively. Therefore, waste management concepts according to German or European standards can not be implemented currently region-wide under these circumstances. Nevertheless people request is high for a clean and intact environment which demands adapted approaches. In contrast to the above mentioned situation, series of regulations and technical concepts for environmental friendly disposal have been developed and implemented in Germany. It is known as multibarrier system. However, institutions like the World Bank have recognized that these regulations and concepts are technically and financially hard to realize in low and middle income countries. Nevertheless people request is high for a clean and intact environment which demands adapted approaches. This situation has been led to the development of a couple of documents and guides for decision makers and professionals in waste management. Nevertheless a concept is missing considering several barriers, giving the possibility to choose between different types of a barrier and representing the effectiveness of a whole landfill concept. Thereby the application should be taken into account of individual input data beside the information about the necessary technical effort. On all these points the assessment scheme ties on acting as a decision support tool. It should be seen as supplement in depth regarding technical landfilling and existing guides, especial concerning the design of landfills.
| Copyright: | © Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW) | |
| Quelle: | 1. Wissenschaftskongress März 2011 - Straubing (Juni 2011) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 2,00 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Gunnar Hädrich | |
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Aktuelle Ausführungsmaßnahmen zum Abschluss der Deponie Sindelfingen
© Universität Stuttgart - ISWA (3/2016)
Die Verfüllung der Deponie Dachsklinge in Sindelfingen begann im Jahr 1959 durch die Stadt Sindelfingen. Bei dem ersten Auffüllabschnitt handelt es sich um eine Erdauffüllung im Taltiefsten. Im Jahr 1974 ging die Deponie dann auf den Landkreis Böblingen über. Später erfolgte die weitere Verfüllung in mehreren Ausbauabschnitten
mit Siedlungsabfällen.
Wasserhaushalt einer geschichteten mineralischen Deponieabdeckung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Mit dem vorgestellten Monitoring System kann die Funktionsfähigkeit der einzelnen Komponenten des temporären Oberflächenabdeckungssystems in Rastorf (Schleswig- Holstein) dauerhaft unter In-Situ-Bedingungen überwacht und bewertet werden. Die Bodeneigenschaften und klimatischen Randbedingungen haben in Verbindung mit der Vegetationsentwicklung einen übergeordneten Einfluss auf den Wasserhaushalt. Gleichzeitig ist mit jahreszeitlich bedingten und permanenten Strukturänderungen in Form von Schrumpfung und Setzung zu rechnen und eine damit einhergehende kritische Rissbildung nicht auszuschließen (Heerten 2007).
Verformungsuntersuchungen der Deponie Rautenweg mittels 3D-FE-Modellierung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Die Deponie Rautenweg, die von der Stadt Wien betrieben wird und Österreichs größte Deponie ist, wird zum Schutz des Grundwassers mit dem sogenannten Wiener- Dichtwandkammersystem seitlich umschlossen. Es ist vorgesehen, die Deponie auch in den nächsten Jahren weiter zu betreiben und damit auf 45 m über Gelände aufzuhöhen. Die damit verbundenen zu erwartenden Verformungen des Dichtwandkammersystems können nur mit einer 3D-Modellierung der gesamten Deponie und einer dementsprechenden Berechnung mit der Finite-Elemente-Methode prognostiziert werden. Es wird die dafür erforderliche dreistufige Vorgehensweise erläutert. Berechnungsablauf sowie weitere maßgebliche Angaben zur Modellierung, wie z.B. verwendete Stoffmodelle werden ebenfalls beschrieben.
Belüftung der Deponie Pill; Wirkungen auf die Grundwasserbelastung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Die Deponie Pill in Tirol ist eine in der Nachsorge befi ndliche Deponie von ca. 18 ha Fläche, die durch eine Belüftung des Deponiekörpers saniert wird. Das Sanierungsziel ist die Reduzierung der Ammoniumbelastung im Grundwasser. Das Besondere besteht darin, dass die Belüftung so geplant wurde, dass sich die ungesättigte Bodenzone und der Deponieinhalt wie ein biologischer Festbettreaktor verhalten und die Deponieoberfläche selbst einen Biofilter für die austretende Porenluft darstellt.
Zur abfallrechtlichen Genehmigung von Photovoltaikanlagen auf Deponien
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (3/2013)
Sobald die Deponie stillgelegt ist und sich ab diesem Zeitpunkt in der Nachsorgephase befindet, steht für die Errichtung einer Photovoltaikanlage ein abfallrechtliches Genehmigungsverfahren nicht mehr zur Verfügung. Stattdessen ist das erforderliche Genehmigungsverfahren dem jeweiligen länderspezifischen Bauordnungsrecht zu entnehmen, in das die zuständige Abfallbehörde einzubeziehen ist.
