Entwicklung eines nachhaltigen Abfallwirtschaftskonzeptes als Instrument zur Umsetzung von Ressourcenwirtschaftsstrategien in Lateinamerika

Lateinamerikanische Länder haben ein mangelhaftes Abfallmanagement. Im Großen und Ganzen findet keine energetische Nutzung der Abfälle statt, nur ein geringer Prozentsatz der erzeugten Abfälle werden recycelt oder wiederverwendet. Zudem gibt es keine Strategien zur Verringerung oder Vermeidung der Abfälle. In den meisten Fällen werden die Abfälle unkontrolliert auf Deponien abgelagert, was ein hoher Verschmutzungsgrad der Böden, Luft und Gewässern zur Folge hat. Viele Städte sind, aufgrund des stetig wachsenden Abfallaufkommens, bereits auf der Suche nach neuen Deponiestandorten, keine ideale Lösung für eine nachhaltige Ressourcenwirtschaft. Aufgrund einer mangelnden Abfallpolitik und abfallwirtschaftlicher Anreize finden Strategien zur Abfallvermeidung und Ressourcenschutz im Industriesektor sowie in der Bevölkerung kaum Anklang.

Vor diesem Hintergrund, ist das zentrale Forschungsziel der Dissertation die Entwicklung eines nachhaltigen Abfallwirtschaftskonzeptes als Instrument zur Umsetzung von Ressourcenwirtschaftsstrategien in lateinamerikanischen Ländern und die Entwicklung eines Kennzahlensystems zur Bewertung dieser Strategien unter Berücksichtigung von sozioökonomischen, ökologischen und technischen Aspekten.
3. Forschungsfragen
Im Rahmen der Arbeit sollen nachfolgende Forschungsfragen behandelt werden: - Warum existiert keine Ressourcenwirtschaft in LA? Was sind die Hindernisse bei der Einführung einer Ressourcenwirtschaft in der Region? - Wie kann man durch die Anwendung von innovativen Technologien und Know-how Transfer eine Ressourcenwirtschaft in der Region einführen?



Copyright: © Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW)
Quelle: 1. Wissenschaftskongress März 2011 - Straubing (Juni 2011)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 1,50
Autor: Dipl.-Ing. Jackeline Martínez-Gómez, MSc.

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