Der Umgang mit Abfall ist in Schwellen- und Entwicklungsländern ein großes Problem für das es bisher nur wenige Lösungsansätze gibt. Die thermische Abfallbehandlung, als eine nachhaltige Variante zur Abfallverwertung wurde in diesen Ländern bisher, aufgrund von hohen Kosten, kaum in Betracht gezogen. Bei der oft in diesen Ländern nur mangelhaft ausgebildeten Infrastruktur oder in isolierten Gegenden bietet sich der Einsatz von dezentralen Anlagen mit niedrigen Durchsätzen an, die die Abfälle eines räumlich begrenzten Gebietes entsorgen.
| Copyright: | © Deutsche Gesellschaft für Abfallwirtschaft e.V. (DGAW) | |
| Quelle: | 1. Wissenschaftskongress März 2011 - Straubing (Juni 2011) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 2,00 | |
| Autor: | Dipl.-Wi.-Ing. Eva Hamatschek Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich | |
| Artikel weiterleiten | In den Warenkorb legen | Artikel kommentieren |
Kreislaufwirtschaft im Spannungsfeld globaler Krisen und wirtschaftlicher Herausforderungen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
In Zeiten globaler Krisen und volatiler Rohstoffmärkte steht unsere Wirtschaft vor riesigen Herausforderungen. Ziel ist es, dass wir unsere Resilienz und unsere Wettbewerbsfähigkeit erhöhen.
Kohlenstoffrecycling mittels biologischer Aufbereitung (BA) von Restabfall – ein Vergleich unterschiedlicher Verfahren
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Die ECOWEST – Entsorgungsverbund Westfalen GmbH (ECOWEST) betreibt am Standort Ennigerloh eine Anlage zur biologischen Behandlung der Organik enthaltenden Feinfraktion aus Restmüll. Die BA Ennigerloh wurde im Jahr 2005 errichtet und war ursprünglich als Vollstromrotte ausgelegt, um aus der – in einer vorgeschalteten Anlage zur mechanischen Aufbereitung – erzeugten Feinfraktion ein ablagerungsfähiges Deponiegut zu erzeugen.
Aufkommen und EU-Meldepflicht für Lebensmittelabfälle
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Gemäß der EU-Abfallrahmenrichtlinie (Richtlinie 2008/98/EG) sollen Lebensmittelabfälle (LMA) verringert werden. Aufgrund dieser rechtlichen Bestimmungen musste Deutschland seiner erstmaligen Berichtspflicht zu LMA ab dem Berichtsjahr 2020 zum 30.06.2022 nachkommen und danach weiterhin jährlich die Masse der entstandenen LMA erfassen und der EU-Kommission berichten.
Chemisches Recycling von Kunststoffabfällen – Aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Mit den Maßnahmenpaketen des Circular Economy Action Plan sowie des European Green Deal wurden in den zurückliegenden Jahren wichtige Weichenstellungen für die Steigerung der Zirkularität von Kunststoffen in der EU vorgenommen. Darunter fallen Maßnahmen wie die Verbesserung der Abfalltrennung und -sortierung, Steigerung von Recyclingquoten, Besteuerung nicht recycelter Kunststoffe und die Selbstverpflichtung der Industrie zum Rezyklateinsatz (10 Mio. t bis 2025).
Der digitale Produktpass in der Kreislaufwirtschaft – Hintergrund, Potenzial, Technik und Umsetzung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Der digitale Produktpass (DPP) ist ein zentrales Instrument für die Kreislaufwirtschaft, da er produktbezogene Daten über den gesamten Lebenszyklus bereitstellt.
