Wasserwirtschaftliche Unterhaltung der Bundeswasserstraßen – Neue Wege zu neuen Ufern

Nach dem neuen Wasserhaushaltsgesetz übernimmt der Bund als Eigentümer der Bundeswasserstraßen die Verantwortung für deren wasserwirtschaftliche Unterhaltung. Ergänzend zur verkehrlichen Unterhaltung hat die Wasserstraßenverwaltung damit neue Möglichkeiten, einen Beitrag zu einer nachhaltigen Bewirtschaftung der Bundeswasserstraßen im Sinne der EG- Wasserrahmenrichtlinie zu leisten. Mit dem „Rahmenkonzept Unterhaltung” wurde hierzu eine umfassende Grundlage vorgelegt.

Seit Jahrhunderten nutzt der Mensch die Flüsse mit ihren Ufern und Auen als Verkehrswege, zur Abwasserableitung, für Trink- und Brauchwassergewinnung, als Siedlungsraum oder für Erholungs- und Freizeitzwecke. Diese verschiedenen Gewässernutzungen sind wesentliche Grundlagen des modernen Lebens und Wirtschaftens, nicht zuletzt weil die Flüsse „berechenbarer“ geworden sind. Die damit einhergehenden Eingriffe führten aber auch zu einem Verlust an Strukturvielfalt. Wichtige Lebensräume von Pflanzen und Tieren im Wasser sowie im Ufer- und Auenbereich wurden stark verändert oder sind sogar vollständig verloren gegangen. Trotz der vielfältigen anthropogenen Veränderungen sind große Teile der Fließgewässer weiterhin von hohem ökologischem Wert und unter Naturschutz gestellt.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 01-02/2011 (Januar 2011)
Seiten: 4
Autor: Kai Schäfer
Barbara Schäfer
Dr. Dorothe Herpertz

Die Bibliothek und die Kaufoptionen sind umgezogen zu https://library.wasteculture.com

Bereits erworbene Artikel können weiterhin über myASK abgerufen werden.


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Ergebnisse der Untersuchung von Oberflächengewässern auf prioritäre und flussgebietsspezifische Schadstoffe
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (3/2011)
Zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie sind Untersuchungen auf prioritäre und flussgebietsspezifische Schadstoffe durchzuführen, um den chemischen und chemisch-ökologischen Zusand der Gewässer zu ermitteln. Die niedersächsischen Untersuchungen werden vorgestellt.

Der Referentenentwurf eines dritten Gesetzes zur Änderung des WHG
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2024)
Ende Februar 2024 wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz der Referentenentwurf eines „dritten Gesetzes zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes“ vorgelegt.Der RefE-WHG verfolgt den Zweck, nationale Regelungen zur Ergänzung der Europäischen „Verordnung (EU) 2020/741 vom 25. Mai 2020 über Mindestanforderungen an die Wasserwiederverwendung“ zu erlassen.

Wasserkraftnutzung und EG-Wasserrahmenrichtlinie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2022)
Immer mächtiger werden die Forderungen verschiedener Kreise, die Wasserkraftnutzung zu beschränken oder nur noch bei Erfüllen massiver gewässerökologischer Maßnahmen zuzulassen. Was macht das Sinn, wenn das Medium Wasser durch Schmutzstoffe und hier besonders Spurenstoffe schon so „verseucht“ ist, dass Gewässerorganismen sich unterhalb üblicher Kläranlagen gar nicht mehr selbst reproduzieren können?

Die Nationale Wasserstrategie
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2021)
Mit der Vorstellung des Entwurfs der Nationalen Wasserstrategie durch das Bundesumweltministerium am 8. Juni 2021 endete ein dreijähriger Dialogprozess. Im Entwurf der Nationalen Wasserstrategie werden alle Fragen und Antworten zum Umgang mit Wasser in Deutschland bis 2050 gebündelt.

Kolmationsmonitoring an einer Renaturierungsstrecke der Wupper
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (2/2021)
In der Wupper in Wuppertal-Laaken wurde im Anschluss an eine Renaturierung ab 2017 ein Kolmationsmonitoring durchgeführt und hierbei ein neues Messgerät auf seine Eignung für das Monitoring der räumlichen und zeitlichen Kolmationsdynamik innerhalb des obersten Sohlbereichs getestet. Dazu bot sich der frisch renaturierte Gewässerabschnitt aufgrund der maschinellen Sedimentumlagerungen an. Die Untersuchungsergebnisse werden hier vorgestellt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...