Kathodischer Korrosionsschutz als Alternative zur bautechnischen Betonsanierung

Die Entwicklung neuer und dauerhafter Anodenmaterialien führte in den letzten zehn bis fünfzehn Jahren dazu, dass der kathodische Korrosionsschutz zusehends in den Fokus des Interesses von Bauherren und sachkundigen Planern bei der Instandsetzung, vorwiegend chloridgeschädigter Bauwerke, rückt.

Der kathodische Korrosionsschutz (KKS) von Stahl in Beton wird seit mehr als drei.ig Jahren erfolgreich zur Vermeidung korrosionsbedingter Schaden an Stahlbetonbauteilen und -werken eingesetzt. Die Anwendbarkeit des Verfahrens unterliegt technisch gesehen so gut wie keinen Restriktionen, wenn sowohl galvanische als auch fremdstrombasierte Systeme eingesetzt werden konnen. Die Wirtschaftlichkeit des Verfahrens hangt jedoch im Wesentlichen vom Schadigungsgrad des instand zu setzenden Bauwerks ab, so dass dieser, bei rein monetarer Bewertung von Instandsetzungsvarianten, haufig einen limitierenden Faktor bezuglich der Einsetzbarkeit von KKS darstellt. Die Moglichkeiten und die Grenzen des kathodischen Korrosionsschutzes werden im Folgenden, nach kurzer Darlegung der wesentlichen Grundlagen vorgestellt.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 12 (2015) (Januar 2015)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Thorsten Eichler

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