Der Pyrobustor – zwei Praxisbeispiele zur Klärschlammpyrolyse

Allgemein bekannt ist die thermisch oxidative Verwertung von teilgetrockeneten Klärschlämmen in Form der Monoverbrennung in stationären Wirbelschichtfeue-rungen. Ein solches Verfahren bietet sich grundsätzlich als zentraler Verwertungspfad bei größeren Kläranlagen an, wie es sich z.B. seit Jahren im Klärwerk Karlsruhe bewährt hat.

Ebenfalls bekannt ist der Einsatz von getrockneten Klärschlämmen in der Zementindustrie, was aber auch sofort die Problematik bei der thermischen Verwertung von Klärschlämmen aufzeigt. Während eine als Monoverbrennung ausgeführte Klärschlammverwertungsanlage den Grenzwerten einer Abfallverbrennungsanlage unterliegt, gelten bei dem Einsatz von Klärschlamm in der Zementindustrie die weniger strengen Grenzwerte der Zementindustrie, d.h., bei dem gleichen Ausgangsmaterial gelten in Abhängigkeit vom gewählten Entsorgungspfad unterschiedliche Grenzwerte.

1. Theoretische Grundlagen zurthermischen Klärschlammverwertung im Pyrobustor
2. Praxisbeispiele
2.1. Praxisbeispiel 1 ARA Pustertal AG
2.2. Praxisbeispiel 2 KSV GmbH
3. Zusammenfassung und Ausblick



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 8 (2011) (Januar 2011)
Seiten: 16
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Uwe Neumann
Dipl.-Ing. Réka Tittesz

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