Anwendung von Energiekennzahlen für Abfallverbrennung

Die Zielsetzung der Behandlung von Hausmüll war lange die Beseitigung der Abfälle, wobei die Hygienisierung und die Minimierung von Umweltbelastungen im Vordergrund standen. In der heutigen Zeit sind Entwicklungen wesentlich, die zusätzlich den Anforderungen an Energieeffizienz und Ressourcenschonung entsprechen. Darüber hinaus werden Technologien vorangetrieben, die zur Vermeidung von Deponierung und Förderung von Recycling führen.

1. Thermodynamische Kennzahlen
  1.1Wirkungsgrad
  1.2. Stromanteil
  1.3. Stromverlustkennzahl
  1.4. Gesamtenergienutzungsgrad
  1.5. Exergieeffizienz
2. Politische Kennzahlen
  2.1. EU-Abfallrahmenrichtlinie
  2.2. Niederländische SDE-Zuschüsse
  2.3. Österreichisches Ökostromgesetz
  2.4. Schweizer Stromversorgungsverordnung
  2.5. Japanische MOE-Richtlinie
3. Besonderheiten bei der Anwendung der Kennzahlen
  3.1. Systemgrenzen
  3.2. Bewertung der Biomasse
  3.3. Stromerzeugung (Rostfeuerung, Kessel und Turbine)
  3.4. Kraft-Wärme-Kopplung
  3.5. Vergleich der relativen Wertigkeit von Strom und Wärme
  3.6. Steigerung der Stromproduktion durch solarthermische Komponenten
4. Schlussfolgerungen
5. Literatur



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 8 (2011) (Januar 2011)
Seiten: 28
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Oliver Gohlke
M.Sc. Dipl.-Ing. Martin J. Murer

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Development of local municipal solid waste management in the Western Transdanubia region of Hungary
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Hungarian municipal solid wastes (MSW) management has developed tremendously over the past 15 years. More than 3,000 landfills and dumps had been closed, just to mention one improvement. However, still, lots of work is necessary to accomplish the EU’s ambitious aim of decreasing landfilling and increasing recycling and composting.

Life cycle assessment of waste wood used for energy production – Methodology and case studies
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
To assess the sustainability along the whole value chain, life cycle-based methodologies have been developed over the last years. Life Cycle Assessment (LCA) considers environmental impacts along supply chains, from extraction of raw materials to end-of-life of products (ASI 2006). The aim of this paper is to describe the use of LCA to assess the environmental impacts of the use of waste wood for energy production. Important methodological aspects on the use of LCA for the assessment of waste wood are presented using two different case studies from the H2020 projects STORY (Added value of STOrage in distribution sYstems) and TORERO (TORefying wood with Ethanol as a Renewable Output: large-scale demonstration).

Die neue Wirbelschichtverbrennungsanlage der Norske Skog Bruck GmbH
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Am österreichischen Standort in Bruck a.d. Mur des norwegischen Papierkonzerns Norske Skog entsteht eine neue Wirbelschichtverbrennungsanlage für Papierrejecte, Ersatzbrennstoffe und Klärschlamm. Die Kapazität beträgt 160.000 t/Jahr.

AVR Bioabfallvergärungsanlage in Sinsheim – Erste Erfahrungen mit der Bioabfallvergärungsanlage
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2019)
Um einerseits zur Erfüllung der Entsorgungspflichten des Rhein-Neckar-Kreises die Verwertung der anfallenden Bio- und Grünabfälle sicherzustellen und andererseits das energetische und stoffliche Potenzial der getrennt erfassten biogenen Abfälle vollständig nutzen zu können, wurde am Standort der Deponie Sinsheim, unter Einbeziehung der in den Sommermonaten bisher ungenutzten Wärme aus dem Biomasseheizkraftwerk (BMHKW) der AVR Energie GmbH, eine neue Bioabfallvergärungsanlage errichtet. Die geplante Bioabfallvergärungsanlage ist dahingehend konzipiert, dass die Gärsuspension nach der Vergärung unter Einsatz der Wärme des BMHKW getrocknet wird und keine flüssigen Gärreste entstehen. Das in der Vergärung entstehende Biogas wird einer Biogasaufbereitungsanlage zugeführt, zu Biomethan aufbereitet und anschließend in das Erdgasnetz eingespeist.

Carbonfaserverstärkte Kunststoffe
© Rhombos Verlag (6/2019)
Untersuchungen im industriellen Maßstab zeigen, dass die Bedingungen in Siedlungs- und Sonderabfallverbrennungsanlagen für eine Zerstörung von Carbonfasern nicht ausreichen

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...