Praxiserfahrungen bei Einsatz der konditionierten Trockensorption hinter Ersatzbrennstoffkraftwerken und Abfallverbrennungsanlagen

Die Chemisorption mit Partikel- und Gaskonditionierung unter Verwendung von Ca(OH)2 als Additiv stellt seit Jahren ein bewährtes Verfahren zur Gasreinigung hinter Abfallverbrennungsanlagen dar. Mit der Aufbereitung von Abfall zu Ersatzbrennstoffen (EBS) haben sich die Anforderungen insbesondere hinsichtlich der HCl- und SO2-Abscheidung deutlich erhöht. Ergänzende Maßnahmen zur Effizienzsteigerung des Basisverfahrens wurden zur sicheren Einhaltung aller Emissionsgrenzwerte im Dauerbetrieb notwendig.

1. Abscheidung der sauren Schadgase HCl und SOx
1.1. Basisvariante Trockensorption mit Gas- und Partikelkonditionierung
1.2. Gestufte Additivzugabe
1.2.1. Kombination Sprühabsorber – Partikelkonditionierung
1.2.2. Gestufte Zugabe von Ca(OH)2 vor und nach Verdampfungskühler
1.2.3. Zugabe von NaOH im Verdampfungskühler
1.2.4. Zugabe von NaHCO3 vor Verdampfungskühler
1.3. Mehrstufi ge konditionierte Trockensorption
2. Konzepte für niedrige Emissionsgrenzwerte unter Berücksichtigung von NOx
2.1. Integration eines Katalysators in das Gesamtkonzept
2.2. SNCR mit NH3-Abscheidung 
3. Fazit zur Verfahrensauswahl



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 6 (2009) (Juni 2009)
Seiten: 17
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing. Rüdiger Margraf

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