Maßnahmen und Versuche zur Quecksilberminderung in der Abfallverwertungsanlage Bonn

Das Gold-Amalgamverfahren;
Fällungsversuch im Wäscher mit TMT 15;
Anreicherung des Dioxorb-Adsorbens mit Aktivkohle

Die MVA Bonn GmbH betreibt eine in einem Industriegebiet relativ nahe an der Innenstadt gelegene, aus drei voneinander unabhängigen Verbrennungslinien bestehende Anlage zur thermischen Verwertung von Siedlungsabfällen und siedlungsabfallähnlichen Gewerbeabfällen (Bild 1). Die für 3 x 12 t/h Abfall ausgelegte Anlage wurde von der Schweizer Firma von Roll in den Jahren 1990/91 errichtet und ist in der Lage, pro Jahr etwa 230.000 bis 260.000 Tonnen Abfälle umweltgerecht thermisch zu verwerten. Der im dreizügigen Naturumlaufkessel produzierte Dampf mit den Parametern 40 bar/400 °C – etwa 3 x 32 t/h im Dauerbetrieb – wird im direkt gegenüber gelegenen Heizkraftwerk Nord (HKW) in Strom (maximal 14,6 MW) und Fernwärme (28 MWtherm) für die Stadt Bonn umgewandelt.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 2 (2007) (Februar 2007)
Seiten: 32
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Rüdiger Heidrich

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