Probleme bei der Abgasreinigung durch RTO bei mechanisch-biologischen Abfallaufbereitungsanlagen

Im Rahmen der Erfüllung von Auflagen der 30. Verordnung zum Bundesimmissionsschutzgesetz (Verordnung über Anlagen zur biologischen Behandlung von Abfällen) sind zur Verringerung von gasförmigen organischen Emissionen RTOAnlagen – Anlagen zur regenerativen thermischen Oxidation – in Prozesse der mechanisch-biologischen Aufbereitung (MBA) von Restmüll integriert worden.

Obwohl die RTO-Technologie schon seit nunmehr etwa zwanzig Jahren auf dem deutschen Markt angeboten wird, in zahlreichen Anwendungsfällen unterschiedlicher Branchen eine Realisierung erfahren und sich bewährt hat, ergeben sich beim Betrieb innerhalb von mechanisch-biologischen Abfallbehandlungsanlagen eine Reihe von Problemstellungen, die – soweit erkannt – innerhalb dieses Berichtes näher diskutiert werden sollen. Aus der gutachterlichen Praxis sowie eigenen Forschungs- und Entwicklungsvorhaben ergeben sich bevorzugt drei Fragenkomplexe, die im Fokus stehen.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 1 (2006) (Dezember 2006)
Seiten: 20
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dipl.-Ing Olaf Neese
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Otto Carlowitz
Dipl.-Ing. Torsten Reindorf

Artikel weiterleiten Artikel kostenfrei anzeigen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Projekt „low carb“ – CO2-Minderungspotenziale und ihre Grenzen
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Seit Anfang 2024 unterliegen auch Müllheizkraftwerke der CO2-Bepreisung nach dem Brennstoffemissions-Handelsgesetz (BEHG) und der Emissionsbericht- Erstattungsverordnung (EBEV). Obwohl dieser Einbezug noch immer stark umstritten ist – und aktuell auch gerichtlich beklagt wird – ist das Gesetz in Kraft und von den Anlagen derzeit zu vollziehen.

Perspektiven der thermischen Abfallbehandlung vor dem Hintergrund des Emissionshandels und der Wärmeplanung
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Die über 90 ITAD-Mitgliedsanlagen (insgesamt rund 100 Anlagen) vertreten rund 96 % der bundesdeutschen Verbrennungskapazität bei Thermischen Abfallbehandlungsanlagen (TAB = Müllverbrennungsanlagen und Ersatzbrennstoff-Kraftwerke). Aus den fast 25 Mio. Tonnen Abfall, die jährlich behandelt werden, werden 10,4 Mio. MWh Strom produziert und 24,3 Mio. MWh an Abwärme extern genutzt.

Die Rolle der thermischen Abfallverwertung im klimaneutralen Energiesystem
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Vor dem Hintergrund des Klimaschutzes wird sich die Energieversorgung in den kommenden Jahren dramatisch ändern. Erneuerbare Energien werden im Strommarkt den Takt angeben – mit allen Folgen für Kraftwerke, die bislang in der Merit Order die Grundlast gedeckt haben.

Grüne Wärme versus stoffliche Verwertung – Stand und Perspektiven aus Sicht der Sekundärrohstoffwirtschaft
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Mit dem Gebäudeenergiegesetz (GEG) und dem Wärmeplanungsgesetz (WPG) hat sich der Gesetzgeber dazu entschieden, die Abwärme aus der thermischen Abfallbehandlung als klimaneutrale Wärmequelle zur Energieerzeugung anzuerkennen, denn er setzt diese zu 100 Prozent erneuerbaren Energien gleich.

Sortieranlage für Mischkunststoffe für das chemische Recycling – Stand und Perspektiven
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2024)
Noch immer wird die Mehrheit der Altkunststoffe in Europa entweder verbrannt oder deponiert. Chemisches Recycling, als komplementäre Technologie zum mechanischen Recycling, kann dazu beitragen bisher nicht rezyklierbare Mischkunststoffe, beispielsweise aus der getrennten Sammlung, zukünftig einem Recycling zuzuführen und damit wertvolle Ressourcen im Kreislauf zu halten.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...