Erfahrungen mit dem Betrieb von Anlagen zur Herstellung von Ersatzbrennstoffen

Unterschiede der Verfahrenstechnik und Ansätze zur Optimierung

Die erforderliche Aufbereitungstiefe bei der Ersatzbrennstoffherstellung ist zum einen abhängig von der Qualität der aufzubereitenden Abfälle und zum anderen von den Anforderungen der energetischen Verwertungsanlage. Für die Ersatzbrennstoffaufbereitung aus Siedlungsabfällen gibt es daher keine einheitlichen Verfahrenskonzepte, die man als Musterlösungen bezeichnen könnte. Es gibt stattdessen nur auf den Anwendungsfall zugeschnittene Kombinationen aus unterschiedlichen Verfahrensschritten und Technologien. Wesentliches Aufbereitungsziel ist eine Anreicherung der positiven, stoffspezifischen Eigenschaften in dem zur Verwertung anstehenden Stoffstrom.
Zur Umsetzung dieser Ziele werden Verfahrensschritte mit Negativ- und Positivauslese eingesetzt. Eine Negativauslese der zu behandelnden Stoffströme bedeutet eine Entnahme und damit Entfrachtung des Produktes von störenden Inhaltsstoffen. Bei der Positivauslese werden dem Materialstrom gezielt Stoffe entnommen, die im Produkt gewünscht sind.



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Energie aus Abfall 1 (2006) (Dezember 2006)
Seiten: 12
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Ketel Ketelsen
Dipl.-Ing. Andreas Traue

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