Der Eintrag partikulärer und gelöster Verbindungen mit dem Trinkwasser sowie Korrosionsvorgänge in Leitungen aus ungeschützten Eisenwerkstoffen führen zur Bildung von Ablagerungen in Verteilungs - systemen. Ablagerungen sollten durch Spülungen regelmäßig entfernt werden, da durch sie Braunwasserprobleme, mikrobiologische Auffälligkeiten und weitere Qualitätsbeeinträchtigungen hervorgerufen werden können. Zur Spülung von Trinkwassernetzen können verschiedene Verfahren und Strategien eingesetzt werden, die sich hinsichtlich Effektivität, Aufwand und Kosten unterscheiden.
Bisher wurde keine umfassende Bewertung der Leistung und Einsatzgrenzen einzelner Spülverfahren und Spülstrategien vorgenommen. Im Rahmen des DVGW-Forschungsvorhabens „Spülverfahren und Spülstrategien für Trinkwasserverteilungssysteme — Einsatzmöglichkeiten und Einsatzgrenzen“ werden durch das DVGW-Technologiezentrum Wasser (TZW), Außenstelle Dresden, Spülverfahren und Strategien detailliert untersucht und bewertet. Das Forschungsvorhaben beinhaltet die Auswertung von Erfahrungen von Wasserversorgungsunternehmen bei Spülungen sowie Versuche im kleintechnischen und technischen Maßstab. Das Forschungsvorhaben ist bisher noch nicht abgeschlossen. Im vorliegenden Beitrag werden bisher erarbeitete Ergebnisse dargestellt.
Copyright: | © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH | |
Quelle: | Heft 06 - 2011 (Juni 2011) | |
Seiten: | 5 | |
Preis inkl. MwSt.: | € 4,00 | |
Autor: | Dr. rer. nat. Andreas Korth M.Sc. Olaf Donath Dr.-Ing. Burkhard Wricke | |
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