Nachumhüllungsmaterialien für hohe mechanische und thermische Beanspruchungen

GFK-Umhüllungen gehören seit vielen Jahren zu den bewährten Materialien im passiven Korrosionsschutz. Dabei handelt es sich um sehr harte Beschichtungen, die insbesondere bei der grabenlosen Rohrverlegung Anwendung finden. Wie die Bezeichnung GFK – Glasfaser verstärkter Kunststoff – schon sagt, setzen sich die Materialien aus Glasfasern und Kunststoffen zusammen.

Die Glasfasern in Form von Glasgeweben und Glasvliesen verschiedener Konstruktionen und Flächengewichte bilden dabei die für die mechanische Festigkeit verantwortliche Komponente. Der Kunststoff dient sowohl als Bindemittel als auch dem Korrosionsschutz, da er Korrosion auslösende Komponenten wie Wasser und Sauerstoff von der Rohroberfläche fern hält. Im Idealfall enthält ein GFK nur so viel Harz, wie benötigt wird, um den gesamten Glasanteil vollständig und porenfrei zu durchtränken. Harzüberschuss führt zur Schwächung des Systems. Die Vorteile liegen in der hohen mechanischen Festigkeit hinsichtlich ihres Schlag-, Eindruck- und Abriebwiderstandes sowie ihrer guten Chemikalien- und Lichtbeständigkeit.



Copyright: © Vulkan-Verlag GmbH
Quelle: GWF Gas Erdgas 12/2011 (Dezember 2011)
Seiten: 2
Autor: Dieter Vengels
Arndt Drees

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