Rücknahme mit System: Ein Erfolgsmodell mit Erneuerungsbedarf – die Verpackungsverordnung (Teil 2)

Die Verpackungsverordnung soll zur Wertstoffverordnung weiterentwickelt werden. Im Fokus der Diskussion stehen unter anderem die zukünftige Rolle der Dualen Systeme und die Beteiligung der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger. Was aber wird künftig aus den funktionierenden herstellergetragenen Rücknahmesystemen? Deren Erfolg und Beitrag zur Verwertung von Verkaufsverpackungen und die direkt wahrgenommene Produktverantwortung lohnt eine nähere Betrachtung.

Foto: KBS(19.09.2011) Im Februar 2011 schlossen sich vier Betreiber herstellergetragener Rücknahmesysteme zur Brancheninitiative Produktverantwortung (BiPv) zusammen, die sich als Interessenvertretung der Beteiligten versteht und das Ziel verfolgt, bei künftigen gesetzgeberischen Änderungen für deren Erhalt einzutreten. Hierbei handelt es sich um die Gebinde-Verwertungsgesellschaft der Mineralölwirtschaft mbH (GVÖ), Hamburg, die Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH (KBS), Düsseldorf, die Partslife GmbH, Neu-Isenburg und die Gesellschaft zur Rückführung industrieller und gewerblicher Kunststoffverpackungen mbH (RIGK), Wiesbaden. Alle Unternehmen sind herstellergetragen, wurden in den 1990er Jahren gegründet und sind seitdem mit der Rücknahme und Verwertung herstellerspezifischer Verpackungen befasst...


Unternehmen, Behörden + Verbände: Brancheninitiative Produktverantwortung (BIPv), Gebinde- Verwertungsgesellschaft der Mineralölwirtschaft mbH (GVÖ), Kreislaufsystem Blechverpackungen Stahl GmbH (KBS), Partslife GmbH, Gesellschaft zur Rückführung industrieller und gewerblicher Kunststoffverpackungen mbH (RIGK)
Autorenhinweis: RA Dr. Olaf Konzak, Köln
Foto: KBS



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: August/September 2011 (September 2011)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Olaf Konzak

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