Um fünf Novellen reifer: Ein Erfolgsmodell mit Erneuerungsbedarf – die Verpackungsverordnung (Teil 1)

Vergleicht man Hoffnungen und Erwartungen aus der Einführungszeit der Verpackungsverordnung mit deren Umsetzung 20 Jahre später, treten die Erfolge des damals neuartigen Konzeptes für den Umgang mit Verpackungsabfällen ebenso klar zu Tage, wie die noch immer offenen Baustellen.

Foto: M. Boeckh(19.09.2011) Branchenlösungen leisten schon heute bedeutende ökologische Beiträge zur Rückgewinnung von Wertstoffen. Dass aber nur 36 Prozent der lizenzierten Menge von Kunststoffverpackungen derzeit einer werkstofflichen Verwertung zugeführt werden, muss sich ändern. Deutschland ist in der Lage, bessere Quoten zu erreichen. Am 12. Juni 1991 wurde mit der Verpackungsverordnung (VerpackV) die Verantwortung für die Entsorgung von Verpackungen in die Hände von Herstellern und Vertreibern gelegt. Seither hat sich viel getan: Der VerpackV, die gleichsam ein Vorläufer und ‚Pilotprojekt’ der Produktverantwortung war, folgte nach langer parlamentarischer Irrfahrt am 24. Juli 1994 die Verabschiedung des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes durch den deutschen Bundestag. Am 7. Oktober 1996 trat das Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz in Kraft...


Autorenhinweis: RA Clemens Stroetmann, Berlin
Foto: M. Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: August/September 2011 (September 2011)
Seiten: 3
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Staatssekretär a.D. Clemens Stroetmann

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