
Zwei Jahre hat es gedauert, den ersten Arbeitsentwurf zur Ersatzbaustoffverordnung zu überarbeiten. Seit Januar liegt die zweite Fassung nun vor. An der Kritik der Verbände hat sich grundsätzlich jedoch nichts geändert: zu komplex, unpraktisch, eine Gefahr für die Recyclingquoten.
(28.07.2011) Neun Jahre ist es jetzt her, dass die Bund-Länderarbeitsgemeinschaften für Abfall (LAGA), Wasser (LAWA) und Boden (LABO) das Bundesumweltministerium (BMU) aufgefordert haben, eine bundeseinheitliche Regelung für den Umgang mit recycelten mineralischen Baustoffen zu erlassen. Seit Januar 2011 liegt der 2. Arbeitsentwurf der so genannten Ersatzbaustoffverordnung vor. Nun sollte es schnell gehen: Referentenentwurf bis Mitte April, förmliche Anhörung der beteiligten Kreise bis Mitte Juni, Abschluss der Ressortabstimmung bis 30. Juni 2011 - so der Plan. Doch Mitte Mai hieß es aus dem BMU noch, es werte die Stellungnahmen aus und führe die notwendigen Gespräche mit Vertretern der Länder, Regierungsressorts sowie Wirtschafts- und Umweltverbände. Zu den Inhalten könne noch keine Stellung genommen werden...
| Copyright: | © Deutscher Fachverlag (DFV) | |
| Quelle: | Juli 2011 (Juli 2011) | |
| Seiten: | 3 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 0,00 | |
| Autor: | Heinz-Wilhelm Simon | |
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Schutt, Steine, Erden - Die Strategien für die Bewirtschaftung mineralischer Bauabfälle und deren Einsatz als Recycling-Baustoffe müssen optimiert werden
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Klärschlammaschen enthalten ein volkswirtschaftlich relevantes Rohstoffpotential, fallen kontinuierlich mit hoher Zuverlässigkeit an und ermöglichen das Schließen mehrerer Stoffkreisläufe.
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Synthetische Flockungshilfsmittel bekannt auch als Polymere oder Polyacrylamide (PAM) sind der Schlüssel für eine zukunftsfähige und hocheffiziente Schlammentwässerung in der Industrie.
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