Müllmakler vergrößern die Schlupflöcher: Die derzeitige Verpackungsverordnung wurde evaluiert

Im europäischen Vergleich ist der deutsche Weg, gebrauchte Verpackungen zu sammeln und zu verwerten, besonders teuer und besonders aufwändig. Und auch wenig fair: Eine neue Studie warnt vor ruinösem Wettbewerb, der das System gefährdet.

Foto: M. Boeckh(26.03.2011) Der deutsche Weg, Verkaufsverpackungen zu sammeln und zu verwerten, hat auch 20 Jahre nach Verabschiedung der Verpackungsverordnung immer noch recht wenige Freunde. Unterlizenzierung, Fehlwürfe, Trittbrettfahrer, Streit zwischen privaten und kommunalen Entsorgern um den Zugriff auf die Wertstoffe, wachsende Bürokratie, mangelnde Kontrollen der Akteure – die Liste der Kritik ist so vielfältig wie die Verpackungen, um die es geht. Ein oft gehörter Kritikpunkt: Im europäischen Vergleich ist das deutsche Sammelsystem bei weitem das teuerste. Das hat seine Gründe. Nirgendwo sonst wird so umfassend und konsequent gesammelt, so aufwändig sortiert und verwertet wie in Deutschland...

Unternehmen, Behörden + Verbände: Ascon Abfallconsulting, Umweltbundesamt (UBA), bifa Umweltinstitut GmbH
Autorenhinweis: Christa Friedl, Krefeld
Foto: M. Boeckh



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: März 2011 (April 2011)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Christa Friedl

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