Das Emissionshandelsrecht gehört inzwischen untrennbar zum Immissionsschutzrecht; beide Materien sind miteinander verbunden und weisen eine Reihe von gegenseitigen Beziehungen auf. Die folgenden Ausführungen konzentrieren sich auf einige aktuelle Fragen; dies ist keine Darstellung der Grundlagen und Eckpfeiler des Emissionshandelsrecht. Im weiteren Verlauf werden einige Fragen zum Emissionsbericht und – damit zusammenhängend – dem Sanktionssystem des Emissionshandelsrecht betrachtet.
| Copyright: | © Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH | |
| Quelle: | Berliner Immissionsschutz-Konferenz 2010 (Dezember 2010) | |
| Seiten: | 8 | |
| Autor: | Dr. Carl-Stephan Schweer | |
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Emissionshandel – Entwicklungen der zweiten Handelsperiode und Bedeutung für die Abfallwirtschaft
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (6/2009)
Das Europäische Parlament und der Europäische Rat beschlossen 2003, die im Kyoto-Protokoll festgelegten Emissionsminderungsverpflichtungen der Europäischen Union (EU) und ihrer Mitgliedsstaaten zu einem wesentlichen Teil mit Hilfe eines Emissionshandelssystems für Kohlendioxid auf Unternehmensebene zu erfüllen. Um das Emissionshandelssystem möglichst ohne ökonomische Verwerfungen einzuführen, wird der größte Teil der zur Verfügung stehenden Emissionsberechtigungen nach festgelegten Regeln in den Mitgliedsstaaten kostenlos vergeben.
Lithium-Ionen-Batterien: Anforderungen an das Recyclingverfahren der Zukunft
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Der Einsatz von wertvollen und teilweise kritischen Rohstoffen wie Kobalt, Nickel, Mangan und Lithium in Kathodenmaterialien sowie die prognostizierten Marktentwicklungen machen das Recycling von Lithium-Ionen-Batterien zu einem abfallwirtschaftlich relevanten Thema. Dieser Beitrag beleuchtet die Entwicklung und Vielfalt dieser Kathodenmaterialien und leitet daraus Anforderungen an zukünftige Aufbereitungs- bzw. Recyclingverfahren ab. Die schnelle Weiterentwicklung der Zellchemismen hin zu nickelreichen Kathodenmaterialien stellt bestehende Verfahren vor wirtschaftliche Probleme und unterstreicht zusätzlich die Notwendigkeit eines flexiblen Prozesses, welcher mit einer variierenden chemischen Zusammensetzung des Abfallstromes zurechtkommen muss.
Umweltverträglichkeitsprüfung bzw. Vorprüfung von (EU-geförderten) industriellen Großprojekten
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (12/2010)
Die Umweltverträglichkeitsprüfung industrieller Projekte spielt nicht nur in Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) eine Rolle, sondern die Europäische Kommission als Richtliniengeber kontrolliert die Anwendung der Richtlinien1 zur Umweltverträglichkeitsprüfung und strategischen Umweltprüfung insbesondere bei der finanziellen Förderung von industriellen Großprojekten (> fünfzig Millionen Euro Investvolumen) im Zuge des Großprojektantrages für die Cofinanzierung der Förderung des jeweiligen Vorhabens durch die Europäischen Strukturfonds.
External Reporting of the Risks Linked to the EU ETS – an Exploratory Study of German
HDAX Non-Financial Corporations
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2009)
Companies subject to the European Emission Trading Scheme (EU ETS) are faced with a wide range of challenges that might negatively affect their business objectives. All of these challenges are afflicted with uncertainties and therefore represent company risks. These should be integrated into existent risk management practices. This exploratory study analyses to what extent German non-financial corporations listed in the HDAX disclose the risks that are linked to the EU ETS in their risk reports for the year 2007 or for the period 2007/2008, respectively.
Lessons Learned from the Financial Crisis: Designing Carbon Markets for Environmental Effectiveness and Financial Stability
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (7/2009)
The spectacular market and regulatory failures we have witnessed in the current financial crisis provide a cautionary tale for any future carbon trading program. The crisis has highlighted the importance of preventing speculative bubbles and excessive risk-taking, how failures in one market can pose broader risks to the financial system, and the need for robust financial regulation. This article explores particular areas of concern for carbon market regulation, and examines various policy approaches for governing U.S. carbon markets. It concludes that, in order to ensure environmental and financial integrity in the carbon markets, not only must they be well-regulated, but they should also be designed to be simpler, smaller and more stable.
