Bildgebende Messverfahren und CFD-Simulation für die Energieverfahrenstechnik

Die Entwicklung und Validierung leistungsfähiger Computational Fluid Dynamics (CFD) Codes stellt einen Schwerpunkt der heutigen internationalen Forschungsund Entwicklungsarbeiten im Bereich der Strömungsmechanik dar. CFD-Codes erlauben es, komplexe strömungsmechanische Vorgänge nach- und vorauszuberechnen und erlangen damit eine breite Anwendung in allen Industriebereichen, in denen Strömungsvorgänge eine Rolle beim Produkt-, Anlagen- und Prozessdesign spielen. So werden heute neue Designs in der Luftfahrtindustrie, dem Schiff- und Fahrzeugbau sowie für Wind- und Wasserkraftanlagen grundsätzlich durch CFD-Rechnungen begleitet.

Verlässliche CFD-Modelle erlauben hier wesentlich kürzere Produktentwicklungszyklen und lösen zunehmend kostspielige experimentelle Untersuchungen, etwa in Wind- und Wasserkanälen, ab. Im Bereich der Energietechnik ergeben sich naturgemäß vielfältige Einsatzgebiete der CFD-Simulation. Besonders hervorzuheben ist die Modellierung und Optimierung von Verbrennungssystemen (Öfen, Brennkammern, Zerstäuber und Einspritzsysteme), von Turbinendesigns, Rotoren von Windkraftanlagen, sowie von thermohydraulischen Kühlkreisläufen in Kraftwerken. Insbesondere für die Kerntechnik besteht darüber hinaus ein hohes Interesse, CFD-Methoden nicht nur für die Anlagenoptimierung, sondern auch für deren Sicherheitsbewertung in
experimentell kaum nachbildbaren Störfallszenarien einzusetzen.
 
1. Gittersensortechnik und ihre Anwendung zur Untersuchung vertikaler Rohrströmungen
2. Ultraschnelle Elektronenstrahltomographie
3. Untersuchung von Wasser-Dampf-Strömungen mittels Druckkammertechnologie – Experimente zur Gegenstrombegrenzung in  
    einem Druckwasserreaktor-Heißstrang
4. Zusammenfassung
5. Literatur



Copyright: © TU Dresden, Institut für Energietechnik
Quelle: Sichere und nachhaltige Energieversorgung 12-13.10.2010 (Oktober 2010)
Seiten: 20
Preis: € 20,00
Autor: PD Dr.-Ing. habil. Uwe Hampel
Dr. rer. nat. Dirk Lucas
Dipl.-Ing. Christophe Vallée
Dr.-Ing. Thomas Höhne
Dipl.-Ing. Matthias Beyer

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