Grenzkonzentration von Wasser bei der CO2-Abscheidung im Oxyfuel-Prozess

Der Oxyfuel-Prozess wird gegenwärtig als eine Möglichkeit zur CO2-Abscheidung aus Kraftwerksabgasen diskutiert. Dabei wird das CO2-reiche Abgas komprimiert und durch Kondensation bei Temperaturen von bis zu -50 °C das CO2 abgeschieden. CO2 ist im Rahmen der chemischen und lebensmitteltechnischen Industrie schon lange in großindustrieller Nutzung und die Erfahrungen aus diesen Bereichen der Verfahrenstechnik können einen Beitrag dazu liefern, Probleme bei der CO2-Abscheidung schon bei der Prozessentwicklung zu vermeiden.

Im Rahmen dieses Beitrags wird vorgestellt, welche Probleme sich durch die Bildung von CO2-Hydraten ergeben können und durch welche Maßnahmen diese verhindert werden können. Anders als das Gefrieren von Eis kann CO2-Hydrat bei höheren Drücken schon bei Temperaturen um 10 °C gebildet werden, und das selbst bei sehr geringen Wasserkonzentrationen. Diese können zu Beeinträchtigungen in den Wärmetauschern und zur Leitungsverblockung führen. Im Folgenden sollen die wesentlichen Eigenschaften von Hydrat dargestellt werden und Rückschlüsse für die CO2-Abscheidung getroffen werden.



Copyright: © TU Dresden, Institut für Energietechnik
Quelle: Sichere und nachaltige Energieversorgung 2009 (Oktober 2009)
Seiten: 13
Preis: € 13,00
Autor: Prof. Dr.-Ing. Rudolf Eggers
Dipl.-Ing. Daniel Köpke
Dipl.-Ing. Roland Engberg

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