Optimale Prüfkonzepte und prüftechnische Anforderungen für Kraftwerke mit erhöhten Betriebstemperaturen

Mit gesteigerten Betriebstemperaturen sollen Kohlekraftwerke künftig höhere Wirkungsgrade von über 50 Prozent erreichen. Das senkt mit dem Brennstoffeinsatz auch den CO2-Ausstoß. Um die dafür nötigen Temperaturen von bis zu 700 °C im Betrieb erreichen zu können sind neue Werkstoffkonzepte nötig.

 Bei der Umsetzung künftiger Planungskonzepte ergeben sich erhöhte Anforderungen an die Auslegung, Fertigungstechnologien, Schweißtechnik und Prüftechniken neu zu entwickelnder Werkstoffkonzepte. Einen wesentlichen Einfluss auf die Betriebstauglichkeit von Komponenten haben die einzelnen Fertigungstechnologien, insbesondere hinsichtlich der schweißtechnischen Anforderungen. Im Folgenden werden Hintergründe und Anforderungen an die Schweißtechnik (Kapitel 1), die Prüfverfahren (Kapitel 2) und das Qualitätsmanagement (Kapitel 3) diskutiert. Bei Temperaturen über 600 °C nimmt die Materialermüdung zu, entsprechend verkürzt sich beispielsweise die Lebensdauer von Schweißnähten und Grundwerkstoffen. Noch existieren für die neuen Werkstoffe keine verlässlichen Zeitstandwerte über einen längeren Betriebszeitraum. Das betrifft insbesondere die zum Einsatz kommenden Schweißzusätze. In bisherigen Auslegungskonzepten basierte die Auslegung von Schweißverbindungen auf den Zeitstandwerten für Grundwerkstoffe. Während diese Werte durch eine Vielzahl von Zeitstandversuchen ermittelt wurden und damit weitreichende Erfahrungen vorliegen, liegt für die Schweißzusätze noch kein entsprechender Datenumfang vor.



Copyright: © TU Dresden, Institut für Energietechnik
Quelle: Sichere und nachaltige Energieversorgung 2009 (Oktober 2009)
Seiten: 14
Preis: € 14,00
Autor: Dipl.-Ing. Hans Christian Schröder

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