Auswirkungen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Kraftwerksanlagenbau

Aus der amerikanischen Immobilienkrise wurde eine weltweite Finanzkrise. Banken haben Verluste in Milliardenhöhe und bitten um staatliche Hilfe. Unternehmen benötigen Bürgschaften vom Staat. Auch manchem Staat droht der Bankrott. Der globale Wirtschaftsabschwung führt zum verminderten Energie- und Stromverbrauch. Nun stellt sich die Frage, welche Auswirkungen hat die globale Finanz- und Wirtschaftskrise auf den Kraftwerksanlagenbau. Ab wann wird in der nachfolgenden wirtschaftlichen Erholungsphase der Stromverbrauch wieder steigen? Gelingt es, mit Hilfe von Erfahrung und der Analyse der Vergangenheit
aus der Gegenwart in die Zukunft zu sehen?

Derzeit sind, aufgrund des starken Wirtschaftswachstums in der Vergangenheit, noch Kraftwerksanlagen mit einer elektrischen Gesamtleistung von etwa 750 GW im Bau (Abbildung 1). Diese Kraftwerksleistung wird in den nächsten Jahren mit etwa 200 bis 250 GW/a – bei einem derzeit sinkenden Zuwachs beim Strombedarf – ans Netz gehen und damit, je nach Region, zum Teil zur Steigerung von Leistungsreserven beitragen. Dies führt in den kommenden zwei bis drei Jahren zu einem kurzfristigen Bedarfsrückgang für Neuanlagen. Erste Auswirkungen sind bereits im Kraftwerksanlagenbau zu spüren. Es werden Kraftwerksprojekte zurückgestellt oder zeitlich gestreckt.



Copyright: © TU Dresden, Institut für Energietechnik
Quelle: Sichere und nachaltige Energieversorgung 2009 (Oktober 2009)
Seiten: 10
Preis: € 10,00
Autor: Oliver Bitter
Uwe Lenk
Ireneusz Pyc

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