Druckluftspeicher – Technik, Chancen und Probleme

In der Fachwelt werden mittelfristig steigende Energiepreise erwartet, obgleich die aktuelle Entwicklung durch wieder gesunkene Preise gekennzeichnet ist. Als Preistreiber werden steigende Nachfrage, knappe Förderkapazitäten und Erschöpfung der günstig gelegenen Lagerstätten ausgemacht. Auch die Annahme, dass scheinbar riesige Vorräte fossiler Rohstoffe auf ihren Abbau warten, kann nicht über deren Endlichkeit hinwegtäuschen.

 Parallel zu den Öl- und Gaspreisen ändert sich der Marktwert des Stroms Hohe Strompreise führen automatisch zu einer wesentlichen Verbesserung des Investitionsklimas für regenerative Energien, die – wie Wind, Wasser und Sonne – unabhängig von Brennstoffkosten sind. Einmal kapitalkostenintensiv investiert, können die bisherigen Sorgen um steigende Brennstoffkosten und die Entsorgung von Abfällen der Energieumwandlung (Kohlendioxid, Atommüll) vergessen werden. Aus diesem Grund engagieren sich zunehmend auch Energieunternehmen bei der Nutzung der regenerativen Energien, insbesondere bei Biomasse, Solar- und Windenergie. Zwar sind die Gesamt-Erzeugungskosten regenerativer Energie heute noch höher als die der fossil erzeugten Elektroenergie, jedoch dürfte die Zeitspanne zur Konkurrenzfähigkeit der regenerativen gegenüber den fossilen Energien endlich und absehbar sein. Begünstigend wirken dabei die sehr geringen variablen Grenzkosten der regenerativen Energien.
 



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Band 3 (2010) (September 2010)
Seiten: 12
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr.-Ing. Rutger Kretschmer

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