Auf dem Weg ins regenerative Zeitaltern – Ein Offshore-Netz in der Nordsee –

Deutschland schreitet beim Ausbau der Erneuerbaren Energien mit Meilenstiefeln voran. Der raue Wind über der Nordsee bietet dafür die besten Voraussetzungen. Kein anderes Meer weist so viele Offshore-Anlagen und Offshore-Projekte auf. Und dies ist erst der Anfang, denn die Anrainerstaaten haben ambitionierte Ausbaupläne.

 Sie haben erkannt, dass die Offshore-Winderzeugung großartige Chancen eröffnet. Sie sehen aber auch die gewaltigen Herausforderungen – nicht nur bei Errichtung der Windräder, sondern erst recht, wenn es um Netzanbindung und Netzintegration geht. Daher ist es ein Meilenstein, dass jetzt erstmals alle Nordseeanrainerstaaten ihre Kräfte bündeln, um gemeinsam die Herausforderungen der Offshore-Anbindung anzugehen.
1. Hintergrund des Offshore-Stroms:
Chancen und Herausforderungen Jeder von uns kennt die Bilder von Offshore-Windrädern, die sich in weiten Schwüngen über dem Meer erheben. Die europäische Offshore-Windenergiebranche befindet sich auf einem dynamischen Wachstumskurs. Schätzungen zufolge sollen in der Nord- und Ostsee in den kommenden zehn Jahren neue Windparks mit einer installierten Leistung zwischen 20 und 25 Gigawatt errichtet werden. Im Jahr 2009 gingen in Europa acht neue Windparks mit 199 Windturbinen und einer Leistung von 577 Megawatt ans Netz. In diesem Jahr sollen zehn zusätzliche Windparks mit einer Leistung von 1.000 Megawatt fertig gestellt
werden



Copyright: © TK Verlag - Fachverlag für Kreislaufwirtschaft
Quelle: Band 3 (2010) (September 2010)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Dr. Armin Steinbach

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