
Effektive Stromspeicher großer Kapazität werden mit hoher Wahrscheinlichkeit über eine Konvertierung des Windüberschussstroms in Wasserstoff („Windwasserstoff“) und eine direkte Einspeicherung in das Erdgasnetz realisierbar sein. Damit konvergieren perspektivisch zwei Versorgungspfade: Strom und Gas. Für den „Windwasserstoff“ erschließt sich die vielfältige Verwendungskette des Erdgases.
Transport und Verteilung von Erdgas sind ohne Speicher nicht denkbar, da diese zur Energiestrukturierung, d.h. zur Kompensation der Differenzen aus Bedarf und Darbietung benotigt werden. Etappen auf dem Weg der effizienten Energiespeicherung stellten Gasometer, Kugelbehalter und schließlich geologische Speicher wie Kavernen oder Aquiferspeicher dar, die immer großere Kapazitaten und geringere spezifische Kosten auswiesen. Heute liegt die in Deutschland verfugbare Speicherkapazitat bei ca. 20 % des Gesamtjahresabsatzes. Ideale Speicherlokationen liegen dabei in raumlicher Nahe zum Fluktuationsverursacher. Beim Erdgas ist dies in aller Regel der Absatzschwerpunkt nahe am Verbraucher.
| Copyright: | © Vulkan-Verlag GmbH | |
| Quelle: | GWF Gas Erdgas 11/2010 (November 2010) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Prof. Dr. Gerald Linke | |
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Speicherung von regenerativ erzeugter elektrischer Energie in der
Erdgasinfrastruktur
© Vulkan-Verlag GmbH (3/2011)
Um die unbestritten notwendige Erhöhung des Anteils der Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung zu ermöglichen, ist ein massiver Ausbau der Speicher für elektrische Energie unabdingbar. Als geeignete Technologien für die benötigten Größenordnungen sind lediglich Pumpspeicherkraftwerke, Druckluftspeicher und chemische Energieträger einsetzbar.
Intelligente Gasnetze – Smart Gas Grids
© Vulkan-Verlag GmbH (3/2011)
Zukünftige Energiesysteme werden bestrebt sein, die Last mehr und mehr der durch Erneuerbare Energien geprägten Energieerzeugung nachzuführen. Hierbei werden Energiespeicher unterschiedlicher Kapazitäten von erheblicher Bedeutung sein und können sogenannte Systemdienstleistungen übernehmen. Smarte Gasnetze werden in Kooperation mit den Stromnetzen einen erheblichen Beitrag zur Schaffung von effizienten Energieinfrastrukturen leisten und somit die Integration erneuerbarer Energien unterstützen.
Dimensionierung von Gasanlagen mit höherem Gesamtdruckverlust und größeren Nennbelastungen nach den Verfahren der DVGW-TRGI 2008
© Vulkan-Verlag GmbH (3/2011)
Mit der DVGW-TRGI 2008 wurde das Bemessungsverfahren für Gasinstallationen im häuslichen Bereich neu gestaltet und den heutigen Bedingungen angepasst.
Der Realisierungsfahrplan zur Biogaseinspeisung in Erdgasnetze gemäß § 33 Abs. 7 GasNZV
© Vulkan-Verlag GmbH (2/2011)
Mit der neuen Gasnetzzugangsverordnung wurde der Begriff des Realisierungsfahrplanes neu in die Thematik der Biogaseinspeisung in Erdgasnetze eingeführt. Mit Hilfe des Realisierungsfahrplanes soll mehr Transparenz als in der Vergangenheit bei der Realisierung des Netzanschlusses und der Herstellung der gesicherten Einspeisekapazität erreicht werden.
Wesentliche Änderungen der Gasnetzzugangsverordnung sowie der Gasnetzentgeltverordnung und ihre Auswirkungen auf den Bereich Biogas
© Thomé-Kozmiensky Verlag GmbH (12/2010)
Die Notwendigkeit, dem Klimawandel, seinen Ursachen und seinen Auswirkungen aktiv entgegen zu treten, ist heute nicht nur politisch erkannt und öffentlich akzeptiert, sondern bereits in die unternehmerische Strategiebildung eingeflossen. So steht die HEAG Südhessische Energie AG (HSE) für eine nachhaltige und CO2-neutrale Energieversorgung.
