Trinkwasseraufbereitung durch Ultrafiltrationstechnik bei der TWA Bremen / Rhön

Um den in der Trinkwasserverordnung festgesetzten Grenzwerten für den Parameter Trübung und Keimbelastung gerecht zu werden, entschied sich der Wasser- und Abwasser-Verband Bad Salzungen zum Bau einer Ultrafiltrationsanlage. Der Verband beauftragte im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung die zur TIG Group gehörende Bollmann-Filtergesellschaft mbH aus Hamburg, die vom Anlagenbau, über die Automation bis zum Service die Gesamtverantwortung des Projektes übernahm.

Im Normalfall liegen die Trübungswerte des Rohwassers zwischen 1 und 5 NTU (Nephelometrischer Trübungswert). Bei Starkniederschlag und bei Tauwetter können die Werte aufgrund des Karstgebietes bis auf 70 NTU und im Einzelfall auch darüber ansteigen, was eine erhöhte mikrobiologische Belastung des Quellwassers mit sich bringt. Mit dem Anstieg der Trübung ist auch ein Anstieg des gelösten Kohlenstoffs zu beobachten. Weiterhin entstehen hohe Schwankungen des Trübstoffgehaltes im Quellwasser. Um makromolekulare Substanzen und kleine Partikel unabhängig der Belastung aus dem Rohwasser zu entfernen, entschieden sich die TIG-Experten, als Filtrationsverfahren die Ultrafiltration (Bild 1) einzusetzen.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 12 / 2010 (Dezember 2010)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Sandra Landwehr

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