Genau gemessen und trotzdem falsch – Qualitätssicherung von Überwachungsmessungen an Talsperren

Allgemein strebt man an, Messungen zur Bauwerksüberwachung mit höchster Messgenauigkeit auszuführen. Dabei ist oft nicht klar, welche Genauigkeit des Messergebnisses zur bautechnischen Interpretation erforderlich ist und ob diese erreicht wird. Nur durch die Analyse des Gesamtprozesses lassen sich Fehlerquellen finden und eliminieren, aber auch unnötiger Aufwand – und damit Kosten – vermeiden.

Messungen zur Bauwerksüberwachung an Talsperren werden durchgeführt, um jederzeit Aussagen über den Zustand des Bauwerks machen und mögliche Abweichungen vom „sicheren Zustand" rechtzeitig erkennen zu können. Aufbauend auf den Messergebnissen muss die Entscheidung getroffen werden, ob sich das Bauwerk erwartungsgemäß verhält. Im Falle von signifikanten Abweichungen vom Normalverhalten müssen als Konsequenz gegebenenfalls Maßnahmen zur Abwehr einer Gefährdung eingeleitet werden. Entsprechend hoch sind die Anforderungen an die Zuverlässigkeit der Messergebnisse.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 10 / 2010 (Oktober 2010)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dipl.-Ing. Holger Rosenkranz

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