Sicherung der Wasserversorgung nach Naturkatastrophen

Haiti, Pakistan, Indonesien – wie können Menschen in solchen Katastrophenregionen leben? Zigtausende Opfer gibt es im Jahr 2010 zu beklagen und niemand weiß, wann und wo die nächste Katastrophe ausbrechen wird. Im Büro von arche noVa sitzt man immer in den Startlöchern, um schnell Hilfe zu leisten, um Überlebenden beizustehen und ihnen rasch die notwendige Basis - versorgung zu bringen.

Wir sind oftmals die Ersten vor Ort, denn wir arbeiten immer mit lokalem Personal, das speziell für die Bereitstellung von Trinkwasser ausgebildet worden ist“, berichtet Geschäftsführer Sven Seifert nicht ohne Stolz. Seit dem Tsunami 2004 hat arche noVa z. B. Teams auf Sumatra und Sri Lanka, denn es darf nicht sein, dass nach der Nothilfe die Bevölkerung allein gelassen wird. „Unser Ziel ist es, in den Katastrophengebieten nachhaltig den Zugang zu sauberem Wasser zu sichern und die sanitären und hygienischen Bedingungen zu verbessern. Neben der Nothilfe liegt es uns am Herzen, den Menschen zu einer besseren Gesundheit zu verhelfen und insbesondere die Säuglings- und Kindersterblichkeit zu senken. Deshalb bleiben wir vor Ort, wenn andere Organisationen sich schon zurückgezogen haben“, so Seifert.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 12 - 2010 (November 2010)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dr. Ramona Gresch-Bruder

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