Anspruchsvolle Bohrarbeiten zur Sicherung der innerstädtischen Bebauung beim Projekt „City Tunnel Leipzig“

Innerstädtische Tunnelbauprojekte zur Verbesserung der Infrastruktur wie in Amsterdam, Leipzig, Köln oder Karlsruhe erfordern in vielen Fällen besondere Sicherungsmaßnahmen für die bestehende Bebauung, die u. a. mit Compensation Grouting, auch als Hebungsinjektion oder Soilfrac® bezeichnet, ausgeführt werden. Wesentlicher Bestandteil dieser Arbeiten ist das Herstellen der erforderlichen Bohrungen für den Einbau der Manschettenrohre, die hier am Beispiel des Bauvorhabens „City Tunnel Leipzig“, Los B, vorgestellt werden.

Im Auftrag der Deutschen Bahn AG und des Freistaates Sachsen, vertreten durch die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -bau GmbH), werden im Los B des „City Tunnels Leipzig“ die beiden Kopfbahnhöfe Leipziger Hauptbahnhof und Bayerischer Bahnhof miteinander verbunden. Die Länge der mit Schildvortrieb hergestellten Strecke beträgt 1,5 km einschließlich der dazwischenliegenden Stationsbauwerke. Der Tunnel besteht aus zwei eingleisigen Tunnelröhren mit einem Außendurchmesser von neun Metern. Der lichte Röhrenabstand zueinander liegt zwischen fünf und zehn Metern, die Überdeckung reicht von ca. 7,50 m bis 15 m. Zum Bauvorhaben „City Tunnel Leipzig“,der Streckenführung, den besonderen Randbedingungen und den Projektbeteiligten wurde an anderer Stelle ausführlich berichtet, sodass nachfolgend auf die Details des Gesamtprojektes nicht näher eingegangen wird (Franz, Kirsch und Richter, 2006 [1]).



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 06 - 2010 (Juni 2010)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Reiner Otterbein
Dipl.-Ing. Thomas Paßlick
Dr.-Ing. Ulrich Trunk

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