Mit duktilen Gussrohren gegen den Klimawandel

Einst versorgten Bergbäche ganz Garmisch-Partenkirchen mit Trinkwasser. Mit dem Ausbau des Grundwasserwerks Degernlahne dienen diese Wasserressourcen nun lediglich noch der Notversorgung. Inzwischen wird das Wasser der Esterbergquelle auch zur Stromerzeugung genutzt. In schwierigem Gelände wurden insgesamt 3.600 Rohrmeter verlegt.

Die Gemeinde Garmisch-Partenkirchen liegt inmitten eines weiten Talkessels am Zusammenfluss der aus Tirol kommenden Loisach und der im Wettersteingebirge entspringenden Partnach, zwischen Ammergebirge im Nordwesten,Estergebirge im Osten und Wettersteingebirge – mit Deutschlands höchstem Berg, der Zugspitze, im Süden.Diese topografischen Gegebenheiten sind nicht nur Anziehungspunkt für jährlich weit mehr als 300.000 Erholung suchende Gäste des Ortes,sondern sie stellen auch eine hervorragende Möglichkeit zur Erzeugung umweltfreundlicher Energie dar. Aufgrund der vielen Bergbäche mit hoher Wasserabgabe und der großen  Höhenunterschiede wäre es Verschwendung, diese Geschenke der Natur nicht zu nutzen um damit einen Beitrag zu einer sauberen Umwelt zu leisten.



Copyright: © wvgw Wirtschafts- und Verlagsgesellschaft Gas und Wasser mbH
Quelle: Heft 01 - 2010 (Januar 2010)
Seiten: 5
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Dipl.-Ing. Stephan Hobohm

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