Industrielle Produktions- und Fertigungsstätten emittieren Abgase, Abwasser sowie feste Stoffe mit Wirkungen in angrenzenden Ökosystemen. Mit der Methodik der Ökosystembewertung werden wahrnehmbare und nachweisbare Abweichungen vom Referenzzustand des Ökosystems beschrieben, quantifiziert und in einer ganzheitlichen Bewertung der Änderungen zusammengeführt.
Seit Beginn der Industrialisierung bilden Fabriken, Produktionsstätten und Industriebetriebe aller Art die Grundlage der modernen Konsumgüterwirtschaft und sind ein Teil unseres Landschaftsbildes geworden. Bereits damals erkannte man die weitreichenden ökologischen Folgen, die aus der steigenden Zahl von Industriebetrieben erwuchsen. Im Verlauf der Zeit konnten die Folgen mittels technischer Applikationen und verordneter Maximalwerte zwar reduziert, jedoch nicht gänzlich unterbunden werden, sodass die zulässigen Maximalwerte kein Garant für eine Wirkungsfreiheit der Emissionen sind. Damit bergen Produktionsanlagen auch heute noch das Risikopotenzial in sich, gravierende Veränderungen in einem Ökosystem hervorzurufen.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 11/2010 (November 2010) | |
| Seiten: | 5 | |
| Autor: | Tobias Kahlo Prof. Dr. Volker Lüderitz Dr. Wolfgang Winkelbauer Dr. rer. nat. Karl Müller | |
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Vom Fremdkörper zum Systemwandler? – Zur wachsenden Rolle der Umweltverbände im Verwaltungsprozess
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2024)
Während Verbandsklagebefugnisse dem deutschen Verwaltungsprozessrecht lange fremd waren und auch nach ihrer Einführung zunächst als Fremdkörper angesehen wurden, spielen sie mittlerweile eine immer wichtigere Rolle. Der Beitrag greift diese Entwicklung auf und verfolgt die These, dass die lange als Fremdkörper angesehenen Verbandsklagebefugnisse tatsächlich Vorboten eines langsamen Systemwandels sein könnten.
Nachhaltigkeit mit Sicherheit umsetzen
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Angesichts globalerKlimaveränderungen, extremerWetterereignisse und sozialerMissstände wächst das Bewusstsein für Umwelt- und Sozialverantwortung, und Gesellschaften weltweit stehen komplexen ökologischen und sozialen Herausforderungen gegenüber, die eine transformative Veränderung in der Art undWeise, wie Unternehmen operieren,
erforderlich machen.
Haftung für Verletzung der menschlichen Gesundheit im Umweltrecht
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Der neue Art. 79a in der Richtlinie über Industrieemissionen
Kreislaufwirtschaft in der Steiermark – zukunftsweisende Ansätze auf Landesebene
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
Das Land Steiermark hat sich mit dem Landes-Abfallwirtschaftsplan Steiermark 2019 (Winter 2019) dem Weg zur ressourceneffizienten Kreislaufwirtschaft verschrieben. Er definiert als übergeordnete Vision den Wandel zur Kreislaufwirtschaft bis zum Jahr 2050 und legt in diesem Sinne konkrete Strategien und Ziele für die nächsten Jahre fest. Dieser Weg erfordert eine Entkopplung des Wirtschaftswachstums vom Ressourcenverbrauch. Anstelle der bisher in vielen Bereichen noch immer vorherrschenden linearen Produktions- und Nutzungsketten Primärrohstoffentnahme, Produktion, Nut-zung, Entsorgung) muss eine möglichst lange und werterhaltende Nutzung von Produkten und Rohstoffen im Mittelpunkt stehen. Die gesetzlichen Grundlagen dafür wurden bereits mit der Einführung der fünfstufigen Abfallhierarchie in der europäischen Abfallrahmenrichtlinie 2008 geschaffen.
Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse durch Raumordnung?
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (8/2020)
The equivalence of living conditions, which is the aim of the guiding principle of sustainable spatial development (Section 1 (2) ROG), is still of central importance for spatial planning today. It is substantiated by principles of spatial planning and is implemented in particular in the spatial planning plans. Equal living conditions are to be interpreted in a way that is specific to spatial planning. Constitutional and European law only play a subordinate role in this context. In order to be effective, there is an urgent need for a contemporary development of their understanding and the instruments implementing them.
