Am 28. Januar 2010 haben in Berlin die kommunalen Spitzenverbände, Verbände der privaten und kommunalen Entsorgungswirtschaft, sowie die im BDSD organisierten dualen Systeme in einem gemeinsamen Positionspapier eine Neuordnung der Verpackungsentsorgung
gefordert. Die Redaktion von WASSER UND ABFALL hat daraufhin Dr. Fritz Flanderka, Mitautor des Positionspapiers und Mitverfasser eines Kommentars zur Verpackungsverordnung über die Hintergründe, Ziele und Konsequenzen dieser ungewöhnlichen Initiative befragt.
WuA: Nachdem die 5. Novelle der Verpackungsverordnung kaum ein Jahr in Kraft ist, fordern Sie eine grundlegende Neuordnung der Verpackungsentsorgung. Was hat Sie zu dieser Initiative veranlasst?
Dr. Flanderka: Zum einen hatte der Bundesrat schon bei Verabschiedung der 5. Novelle eine grundlegende Überarbeitung der Verpackungsverordnung gefordert. Zum anderen ist eine Novelle auch Gegenstand der Koalitionsvereinbarung. Dahinter steckt das materielle Problem, dass es auch die 5. Novelle nicht geschafft hat, die strukturellen Schwächen des bisherigen Regelungsansatzes zu beseitigen.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 04/2010 (April 2010) | |
| Seiten: | 2 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Dr. Fritz Flanderka | |
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