
Mit einer Befragung der Wasserver- und Abwasserentsorger wurde der betriebswirtschaftliche Kostendeckungsgrad in Sachsen bei den Wasserversorgungsleistungen und den Abwasserentsorgungsleistungen ermittelt. Der Grundsatz der Kostendeckung gemäß Artikel 9 der EG-WRRL ist im Bereich der öffentlichen Wasserver- und -entsorgung erfolgreich umgesetzt.
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| Quelle: | Wasser und Abfall 12/2009 (Dezember 2009) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Ute Donner Dr. Jörg Dehnert Rüdiger Opitz Hannelore Kunz | |
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Der Referentenentwurf eines dritten Gesetzes zur Änderung des WHG
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Ende Februar 2024 wurde vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz der Referentenentwurf eines „dritten Gesetzes zur Änderung des Wasserhaushaltsgesetzes“ vorgelegt.Der RefE-WHG verfolgt den Zweck, nationale Regelungen zur Ergänzung der Europäischen „Verordnung (EU) 2020/741 vom 25. Mai 2020 über Mindestanforderungen an die Wasserwiederverwendung“ zu erlassen.
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Die Umsetzung von Maßnahmen nach der EG-Wasserrahmenrichtlinie hängt wesentlich von den verfügbaren öffentlichen Haushaltsmitteln ab. In Schleswig-Holstein werden hierfür Wassernutzungsabgaben eingesetzt. Die Landesmittel können dabei durch Fördermittel des Bundes und der Europäischen Union erheblich vermehrt werden.
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Die Sicherstellung einer geregelten Wasserversorgung und Abwasserverwertung ist eine Aufgabe von globaler Bedeutung, die in den UN Millennium Development Goals (2000) in konkrete Zahlen gefasst wurde: Bis 2015 soll der Anteil der Menschen ohne Zugang zu sauberem Trinkwasser bzw. grundlegender Sanitärtechnik halbiert werden (UN, 2007). Gleiches gilt für die Klärschlammbehandlung und –beseitigung. Umgerechnet bedeutet dies, weiteren 370.000 Menschen täglich den Zugang zu sauberem Trinkwasser zu ermöglichen (Sanitärtechnik: 550.000). Dieses Ziel wird wohl nicht erreicht werden können.
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