Langjährige Zusammenarbeit vermeidet Alleingänge - Die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie aus Luxemburger Sicht

Wasser und Abfall sprach mit dem luxemburgischen Wasserdirektor Dr. André Weidenhaupt u. a. über den Abstimmungsprozess, die Einflussmöglichkeiten innerhalb der Flussgebietseinheit Rhein und die spezielle Rolle der IKSMS.

Bis zum Jahresende 2009 sind in allen Flussgebieten die Bewirtschaftungspläne und Maßnahmenprogramme zur Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie fertigzustellen. Dem ging ein umfangreicher Prozess der internationalen Abstimmung voraus. Speziell für das Bearbeitungsgebiet Mosel/Saar besteht mit der IKSMS (Internationale Kommissionen zum Schutz der Mosel und der Saar) eine eigene internationale Organisation, innerhalb derer insbesondere die Koordination zwischen dem Großherzogtum Luxemburg und den beteiligten deutschen Bundesländern (Rheinland-Pfalz und Saarland) stattfindet. Von der Landesfläche Luxemburgs von ca. 2.600 km2 entwässern gut 2.500 km2 zum Rhein.



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 12/2009 (Dezember 2009)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Hans-Hartmann Munk

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