Gewässerrandstreifen – wirksam für nachhaltigen Gewässerschutz

Die Bestandsaufnahme des Jahres 2004 zur EG-Wasserrahmenrichtlinie hat deutlich gemacht, dass die größten Defizite im Gewässerschutz auf Strukturveränderungen sowie diffuse Einträge von Nährstoffen und Pflanzenschutzmittel zurückzuführen sind. Beide Belastungen lassen sich vor allem bei kleineren Gewässern dadurch in ihrer Auswirkung reduzieren, dass den Gewässern mehr Raum gegeben wird. Als ein geeignetes Mittel bietet sich die Ausweisung von Gewässerrandstreifen an. Der Bund wird dieses Instrument im zukünftigen Wasser- und Naturschutzrecht etablieren.

1. Funktion und Bedeutung von Gewässerrandstreifen
1.1. Reduzierung von Stoffeinträgen
1.2. Gewässerentwicklung
2. Unterschiedliche Anforderungen im bisherigen Fachrecht
2.1. Wassergesetze der Länder
2.2. Bundesnaturschutzgesetz
2.3. Pflanzenschutzgesetz
2.4. Düngeverordnung
3. Rechtsvereinheitlichung und Vollzugsvereinfachung
3.1. Wasserhaushaltsgesetz
3.2. Bundesnaturschutzgesetz
4. Fazit



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasser und Abfall 07-08/2009 (August 2009)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Rolf-Dieter Dörr
LL.M. Anne-Barbara Walter

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