Wasserbauliche Modelluntersuchungen zur Erweiterung des Pumpspeicherkraftwerks Vianden in Luxemburg

Das Pumpspeicherkraftwerk (PSW) Vianden zählt zu den leistungsstärksten Wasserkraftwerken Europas. Da das PSW um eine zusätzliche Pumpturbine erweitert wird, wurde das Institut für Wasser und Gewässerentwicklung (IWG) der Universität Karlsruhe (TH) beauftragt, dazu einen hydraulischen Modellversuch durchzuführen. Dabei wurde die hydraulische Kontur des neuen Ein- und Auslaufbauwerkes optimiert. Es wurden die Sediment- und Strömungssituation auf Änderungen bezüglich des Ist-Zustandes untersucht und für die Bauphase konnte ein reibungsfreier Betrieb nachgewiesen werden. Der Modellversuch hat maßgeblich dazu beigetragen, Planungssicherheit bezüglich der hydraulischen Funktion der neuen Anlage zu erlangen.

1 Das bestehende Pumpspeicherkraftwerk Vianden
2 Die Erweiterung
3 Das hydraulische Modell
4 Wasserbauliche Modellversuche
4.1 Ein- und Auslaufbauwerk der Maschine 11
4.2 Untersuchungen zum Feststofftransport im Unterbecken
4.3 Untersuchungen zum Strömungsgeschehen im Unterbecken
4.4 Untersuchungen zum Bauzustand
4.5 Zusammenfassung



Copyright: © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH
Quelle: Wasserwirtschaft 12 / 2009 (Dezember 2009)
Seiten: 6
Preis inkl. MwSt.: € 10,90
Autor: Dipl.-Ing. Thomas Mohringer
Dr.-Ing. Frank Seidel
Prof. Dr.-Ing. habil. Boris Lehmann
Prof. Dr.-Ing. Franz Nestmann

Artikel weiterleiten In den Warenkorb legen Artikel kommentieren


Diese Fachartikel könnten Sie auch interessieren:

Der neue Multi-Struktur-Schlitzpass
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2010)
Der neu entwickelte Multi-Struktur-Schlitzpass stellt eine optimale Lösung zur Wiederherstellung des Gewässerkontinuums dar. Die Formgebung ermöglicht eine Reduktion des Betriebsdurchflusses (-40 %), der Fließgeschwindigkeit (-20 %), der Energiedissipation (-30 %) und der Turbulenz (-35 %) im Beckenpass. Damit ist ein einfaches Durchwandern der Anlage in beide Richtungen auch für schwimmschwache Fischarten und Juvenile möglich. Die Reduktion des Betriebsdurchflusses wirkt sich darüber hinaus positiv auf die Erzeugung elektrischer Energie am Querbauwerk aus.

Stahlwasserbauliche Einrichtungen des Wehrkraftwerks Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2010)
Die Auslegung des Wehrkraftwerkes (WKW) der Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG (RADAG) auf 300 m³/s mit der gleichzeitigen Forderung nach Strömungsgeschwindigkeiten von nicht mehr als 1 m/s im Zulaufbereich bestimmten die Dimensionen des Einlaufes. Als Einlaufrechen wurde ein diagonal versteifter Rechen eingebaut. Das Unterwasser-Rollschütz ist mit einem hydraulischen Antrieb ausgestattet und kann den Wasserstrom im Notfall bei Volllast unterbrechen. Das Rollschütz befindet sich ganz am Ende des Saugrohres, um die Abströmung im Saugrohr und damit den Turbinenwirkungsgrad nicht zu beeinträchtigen.

Ökologische Aufwertungsmaßnahmen beim Neubau des Wehrkraftwerks der RADAG
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2010)
Mit dem Bau des neuen Wehrkraftwerks der Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG (RADAG) konnte die Dotierwassermenge im Altrhein deutlich erhöht und gleichzeitig auch verschiedene ökologische Aufwertungsmaßnahmen realisiert werden. Des weiteren wurden verschiedene Aufwertungsmaßnahmen zur Verbesserung der Lebensbedingungen von Tieren sowie Pflanzen und ihren Lebensräumen realisiert. Im Vordergrund steht der Bau eines naturnahen Umgehungsgewässers gekoppelt mit einem unterwasserseitigen Fischsammelkanal am Wehrkraftwerk, der Bau einer naturnahen Fischaufstiegsanlage beim alten Maschinenhaus und die Strukturierung des Altrheins verbunden mit gezielten Kiesschüttungen.

Wehrkraftwerk Albbruck-Dogern – Eine große Rohrturbine von ANDRITZ Hydro erzeugt umweltfreundliche Energie am Hochrhein – rund um die Uhr!
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2010)
Die Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG (RADAG) errichtete in den Jahren 2007 bis 2009 für rund 70 Millionen Euro ein neues Laufwasserkraftwerk am Hochrhein. Durch diese Erweiterung erhöht sich die Gesamtleistung des Kraftwerkes um 28 MW auf 108 MW, wodurch ca. 180 000 Haushalte mit umweltfreundlicher Energie versorgt werden können.

Auslegung der Umgehungsgewässer am Wehrkraftwerk und an der Altanlage der RADAG
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (6/2010)
Am linksseitigen Ufer der Wehranlage der Rheinkraftwerk Albbruck-Dogern AG (RADAG) [1] wurde ein naturnahes Umgehungsgewässer als Fischaufstiegsanlage und Lebensraum für Fließgewässerarten geschaffen. Das Gewässer wird durch eine Abfolge von flach geneigten Kiesschnellen und Tiefwasserzonen strukturiert. Eine zusätzliche Fischaufstiegsanlage führt vom Turbinenauslauf des Wehrkraftwerks (WKW) in das Umgehungsgewässer und in das Oberwasser. Der Einstieg in den Fischaufstieg im Unterwasser erfolgt über einen Sammelkanal mit mehreren Einstiegsöffnungen. Durch eine Optimierung des Fischpasses am bestehenden (alten) Maschinenhaus wurde die aquatische Durchgängigkeit für alle Fischarten hergestellt.

Name:

Passwort:

 Angemeldet bleiben

Passwort vergessen?

Der ASK Wissenspool
 
Mit Klick auf die jüngste Ausgabe des Content -Partners zeigt sich das gesamte Angebot des Partners
 

Selbst Partner werden?
 
Dann interessiert Sie sicher das ASK win - win Prinzip:
 
ASK stellt kostenlos die Abwicklungs- und Marketingplattform - die Partner stellen den Content.
 
Umsätze werden im Verhältnis 30 zu 70 (70% für den Content Partner) geteilt.
 

Neu in ASK? Dann gleich registrieren und Vorteile nutzen...