
Der vorliegende Beitrag beschreibt die Konzeption und den Bau eines Betonsperrwerks in einem Höhlenfluss im Karst zur Realisierung einer unterirdischen Wasserförderanlage auf Java. Um die Übertragbarkeit auf weitere Projekte sicherzustellen, sollten nur örtlich verfügbare Baustoffe und Technologien zur Anwendung kommen. Durch die außergewöhnlichen Randbedingungen der unterirdischen Baustelle wurden die technischen Möglichkeiten zusätzlich eingeschränkt. Trotz aller Schwierigkeiten und Rückschläge durch Überflutung und Erdbeben konnte die Anlage im Sommer 2008 in den Testbetrieb gehen.
| Copyright: | © Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH | |
| Quelle: | Wasserwirtschaft 07-08 / 2009 (September 2009) | |
| Seiten: | 6 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 10,90 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Edgar Bohner Dipl.-Ing. Martin Fenchel Prof. Dr.-Ing. Harald S. Müller | |
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Nutzung von Karstwasservorkommen für die Trinkwasserversorgung –
Gefährdungspotenziale und Schutz
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2009)
Karstgrundwasserleiter bilden in vielen Ländern der Erde eine wichtige Basis für die Trinkwasserversorgung. Durch das spezifische hydrogeologische Abflussverhalten ergeben sich Besonderheiten, die sowohl bei der Fassung als auch beim Schutz von Karstwässern zu beachten sind. Aufgrund der Infiltrationsbedingungen und der weitlumigen unterirdischen Wasserwege ergibt sich eine besonders hohe Vulnerabilität des Karstsystems gegen eindringende Schadstoffe. Dies erfordert besondere Schutzmaßnahmen. Basis hierfür bildet die Risikobewertung über die Vulnerabilität der geologischen Abfolge und die Verteilung der Gefahrenpotenziale, deren Sicherung über ein angepasstes Grundwassermanagement wahrgenommen wird.
Ringkolbenventile als Regelarmaturen in der Wasserversorgung
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (9/2009)
Die im Rahmen des deutsch-indonesischen Verbundprojektes der Universität Karlsruhe (TH) gebaute Wasserkraftanlage staut ein Volumen von rund 300 000 m3 auf, und das in einer Höhle 100 m tief unter der Erde. Der darin angestaute Wasserdruck von rund 15 m treibt Pumpenturbinen an, die über ein Getriebe mit Förderpumpen gekoppelt sind. Sie drücken einen Teil des Wassers 220 m hoch in einen Speicher an der Erdoberfläche, um die ca. 80 000 Menschen der Region mit Wasser zu versorgen . Die Regelung der angestauten Wassermenge erfolgt über ein VAG-RIKO®-Ringkolbenventil (Bild 1).
Defizite und Chancen der Wasserversorgung in der südchinesischen Megastadt Guangzhou
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (4/2009)
Im Rahmen des DFG-Schwerpunktprogramms „Megacities Megachallenge“, werden Einflüsse und Wechselwirkungen (in)formeller Strukturen auf die Ressource Wasser in Guangzhou untersucht. Im Verlauf des Projekts sollen städtische Planungsstrukturen und informelle Einflüsse erkannt und nachhaltige Handlungsoptionen entwickelt werden.
Evaluierung von Transfersystemen zur Wasserversorgung von Jordanien und Palästina
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2022)
Um den zukünftigen Wasserbedarf in Jordanien und Palästina zu decken, müssen neben den Meerwasserentsalzungsanlagen Mega-Wassertransfersysteme gebaut werden, um das Frischwasser zu den Bedarfszentren zu fördern. Diese Studie befasst sich mit der Entwicklung und Dimensionierung von nationalen und regionalen Transferrouten unter Berücksichtigung der bestehenden planungsrelevanten Wassersysteme und Infrastruktur, um prognostizierte Wasserdefizite in 2035 und 2050 auszugleichen.
Modellbasierte prädiktive Regelung des Sees Genezareth zur verbesserten Wasserversorgung des Unteren Jordantals
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (8/2022)
Der See Genezareth ist von großer Bedeutung für die israelische und jordanische Wasserversorgung. Dies gilt auch für das Untere Jordantal, da hier ein großer Anteil der landwirtschaftlichen Produktionsflächen Jordaniens liegt. Die Wasserressourcen in der Region sind jedoch knapp, weshalb die effektive Nutzung des vorhandenen Süßwassers von besonderer Relevanz ist. Diese Studie befasst sich daher mit der Frage, ob und wie die Wasserabgabe des Sees ins Jordantal durch ein Entscheidungsunterstützungssystem zur länderübergreifenden, multikriteriellen Optimierung weiter verbessert werden kann.
