Die Natur hilft - Natürliche Prozesse zur Schadstoffminderung

Bei der Bearbeitung von Altlasten erlangen die Beobachtung und Nutzung von Natural-Attenuation-Prozessen wachsende Bedeutung. Ein über sechs Jahre laufendes Forschungsverbundvorhaben hat jetzt die wissenschaftlichen Grundlagen zum Prozessverständnis erarbeitet und an 24 kontaminierten Standorten die Möglichkeiten und Grenzen natürlicher Prozesse zur Schadstoffminderung aufgezeigt.

Foto: VEGAS(24.02.2009) Der Begriff der natürlichen Selbstreinigung von Gewässern hatte in den 1950er- und 1960er-Jahren den Geruch einer Schutzbehauptung bekommen, weil fehlende Kläranlagen und die übergroße Belastung der Flüsse mit Rückständen industrieller Produktion deren Selbstreinigung zum Erliegen brachte. Jetzt erfährt dieser Begriff in der Altlastenbearbeitung eine Renaissance mit der englischen Bezeichnung „Natural Attenuation“ (NA), was sich nicht wörtlich übersetzen, sondern nur umschreiben lässt: Natürliche Schadstoffminderungsprozesse sind alle physikalischen, chemischen und biologischen Prozesse, die ohne menschlichen Eingriff zur Reduktion von Masse, Toxizität, Mobilität, Volumen oder Konzentration von Schadstoffen im Boden und Grundwasser führen. Die Überwachung dieser Prozesse durch zeitlich gestaffelte Untersuchungen auf deren Wirksamkeit hin wird als Monitored Natural Attenuation (MNA) bezeichnet...


Unternehmen, Behörden + Verbände:
Autorenhinweis: Hans-Joachim Schmitz
Foto: VEGAS



Copyright: © Deutscher Fachverlag (DFV)
Quelle: Januar/Februar 2009 (Februar 2009)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 0,00
Autor: Hans Joachim Schmitz

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