CO2-Bilanzierung für eine chemisch-physikalische Behandlungsanlage

Durch neue gesetzliche Vorgaben (z.B. Lieferkettengesetz, Nachhaltigkeitsberichterstattung), diverse Umweltmanagementsysteme und Anfragen von Kunden ist für eine Datenbereitstellung eine bestehende Stoffstrombilanzierung zur Behandlungseffizienz oftmals nicht mehr ausreichend.

Kunden wollen somit vermehrt Aussagen zu den anfallenden THG-Emissionen bei der Abfallbehandlung erhalten um diese Daten in ihren Berichtslegungen zum Abfallaufkommen integrieren zu können, bzw. diese Parameter in Ausschreibungen als mögliche zusätzliche Entscheidungskriterien für die Bewertung von Angeboten aufzunehmen. Im konkreten Fall wurde eine CO2-Bilanz für eine chemisch-physikalische Behandlungsanlage erstellt und die erhaltenden Werte dem CO2-Aufkommen für den Transport der Abfälle (primär vom Kunden, sekundär aus der Anlage selbst zu nachgeschalteten Übernehmern) gegenübergestellt. Abschließend wurden die Änderung der prozentuellen Verteilung der Emissionen aus Behandlung, Verkehr) bei einem möglichen Umstieg von konventionellen Dieseltreibstoff auf alternativen, paraffinischen Diesel (HV100) bewertet.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: Recy & Depotech 2024 (Dezember 2024)
Seiten: 4
Autor: Hannes Menapace
Felix Kleinsasser

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