Siemens Mobility Austria GmbH entwickelt im Rahmen des Projekts modulare Mehrwegladungsträger (MMLC), um die Logistik für komplexe Schienenfahrzeugprojekte nachhaltiger zu gestalten.
Die innovativen Ladungsträger sind flexibel, zerlegbar und volumenreduzierbar, wodurch sie für verschiedene Komponenten projektübergreifend einsetzbar sind. Dies ermöglicht eine signifikante Reduktion von Einwegverpackungen und den damit verbundenen Abfällen. Standardisierte und schnell auswechselbare Katalogteile zur vereinfachten Reparatur können darüber hinaus die Nutzungsphase der einzelnen Bauteile verlängern. Das Projekt umfasst die Konzeption, Prototypenbeschaffung, umfangreiche Testphasen sowie eine ökologische Bewertung durch Lebenszyklusanalysen und CO2-Bilanzen. Das Österreichische Ökologie-Institut unterstütze mit der ökologischen Bewertung der Prozesse und vergleichenden CO2-Bilanzierungen der Einweg- und Mehrwegladungsträger-Systeme. Die erwarteten ökologischen Vorteile beinhalten erhebliche Einsparungen bei Verpackungsabfällen und eine erhöhte Ressourceneffizienz. Die Anpassung der Ladungsträgersysteme, um auch den Ausstoß von Treibhausgasen in relevantem Maße zu reduzieren ist langfristiges Ziel. Siemens Mobility setzt mit diesem Projekt ein Zeichen für verantwortungsbewusste und zukunftsorientierte Produktion, die langfristig auch ökonomische Vorteile durch reduzierte Verpackungs- und Transportkosten bietet.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben | |
| Quelle: | Recy & Depotech 2024 (Dezember 2024) | |
| Seiten: | 4 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 2,00 | |
| Autor: | D. Orth Kevin Kaltenbrunner Dipl. Ing. Christian Pladerer Georg Vinzenz | |
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Auswirkungen der Lebensmittelabfallvermeidungs-App To Good To Go auf das Abfallaufkommen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Weltweit gehen ein Drittel der Lebensmittelabfälle entlang der Wertschöpfungskette verloren. Als eine Möglichkeit Lebensmittelabfälle zu reduzieren, wurde in den letzten Jahren der Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien, wie z.B. die Nutzung von Apps zur Vernetzung von Anfall überschüssiger Lebensmittel auf der einen und Bedarf auf der anderen Seite immer relevanter.
Benchmarking-Projekt zur Bemessung der Nachhaltigkeit von Kosmetikverpackungen
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Die europäischen Ambitionen fordern die Nutzung recyclingfähiger Kunststoffverpackungen und ambitionierte Recyclingquoten, wodurch die Nachfrage nach nachhaltigen Lösungen steigt und die Kosmetikindustrie bestehende Verpackungen überprüfen und optimieren muss, um die EU-Ziele zu erreichen.
Circular-Economy-Ansätze für Kunststoff-Außenwerbungsplakate
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Papier- oder Kunststoffplakate sind wichtige Medien der Außenwerbung. Sie finden u.a. regelmäßig bei Wahlkämpfen ihren Einsatz. Die Publikation stellt Ansätze der Circular Economy für PP-Hohlkammerplakate bereit.
Gleaning 2.0 - Vermeidung von Lebensmittelverlusten und -abfällen in der landwirtschaftlichen Primärproduktion durch professionelle Nachernten und soziale Weitergabe
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Im Projekt Gleaning 2.0 baute das Österreichische Ökologie-Institut gemeinsam mit dem Samariter-Bund-Österreich Landesverband Wien Kooperationen mit landwirtschaftlichen Betrieben auf um produzierte genießbare aber nicht oder nur schwer vermarktbare Lebensmittel nachzuernten.
Erhebung und Vermeidung von Lebensmittelabfällen im Schulcatering
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Die Verschwendung von Lebensmitteln in Schulen stellt eine große Herausforderung dar, da die eingesetzten Ressourcen verloren gehen. Neben den Umweltauswirkungen ist ein weiteres Problem, dass die Schulkinder nicht die für sie vorgesehen Nährwerte konsumieren.
