Im Zuge der Errichtung eines Zwischenlagers für Stahlwerksschlacken am Steirischen Erzberg, das die Anforderungen einer Reststoffdeponie erfüllen musste, wurde eine innovative Alternative zu Lehm bzw. Ton als mineralische Basisabdichtung entwickelt.
Dazu wurde gemeinsam mit den Ingenieurbüros IGBK GmbH (nunmehr IKK Group GmbH) und GDPZT GmbH, sowie dem Institut für Bodenmechanik, Grundbau und numerische Geotechnik der Technische Universität Graz ein Weg gefunden, wie aus dem im Tagbau der VA Erzberg GmbH vor Ort vorkommenden Werferner Schiefer eine der Deponieverordnung entsprechende mineralische Basisabdichtung hergestellt werden kann. Dieses innovative Basisabdichtungsmaterial hat eine Handvoll Vorteile gegenüber dem Einsatz von Lehm oder Ton im Deponiebau. Vor allem bei Böschungssystemen die steiler als 1:2 (~26,5°) angelegt werden, ist der wesentlich einfachere Einbau hervorzuheben.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben | |
| Quelle: | Recy & Depotech 2024 (Dezember 2024) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Ewald Bückner Baudirektor Dipl.-Ing. Gerd Hofmann | |
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Stoffliche Anforderungen an den Einsatz von Abfällen beim Bergversatz
© Lexxion Verlagsgesellschaft mbH (6/2025)
Abfälle werden nach wie vor in großem Umfang im Bergbau eingesetzt; zahlreiche Abfalldeponien befinden sich in laufenden oder bereits stillgelegten Bergbaubetrieben. Abfälle werden in großen Mengen auch in Tagebauen verfüllt oder untertägig versetzt und insoweit verwertet.
LUBW Handlungshilfe Deponieverordnung – Was haben die EU-POP- Verordnung, die Ersatzbaustoffverordnung, die LAGA-Mitteilung 23 & Co. mit Deponien zu tun?
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (4/2025)
Der Beitrag soll anhand der in Baden-Württemberg etablierten LUBW-Handlungshilfe Deponieverordnung, die 2024 novelliert wurde, die Bezüge zur Ersatzbaustoffverordnung, zur EU-POP- Verordnung sowie zu den Regelungen der LAGA Mitteilung 23 „Vollzugshilfe zur Entsorgung von asbesthaltigen Abfällen“ im Themenfeld der Deponien aufzeigen.
Auswirkungen des Klimawandels auf den Wasserhaushalt von Deponie- Oberflächensicherungssystemen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2024)
Der Klimawandel gehört zweifellos zu einem der Themen, die die Menschheit derzeit am meisten beschäftigt. Dieser Umstand ermöglicht es einer nicht unbedeutenden Anzahl von Forschern, sich diesem Feld aus wissenschaftlicher Sicht zu widmen. Die wissenschaftlich orientierten Aufgabengebiete sind vielschichtig. Sie reichen von der Weiterentwicklung globaler und regionaler Klimamodelle über die Anwendung von Klimamodellen für die verschiedensten Aufgabenstellungen bis hin zur Erarbeitung von Anpassungsstrategien.
Rund um die Sanierung der Altlast Schrems
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Die Fläche ST32 „Halde Schrems“ in Schrems bei Frohnleiten ist eine Altablagerung von Abraum- und Hüttenabfällen des lokalen Blei- und Silberbergbaues, welcher seit dem 13. Jahrhundert dort betrieben wurde.
Zementhaltige Suspensionen: Recyclen statt deponieren – aber wie?
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Bei vielen geotechnischen Verfahren werden Zementsuspensionen eingesetzt, die auch systembedingt als Abfall anfallen. Diese werden üblicherweise deponiert, wenn eine direkte Verwendung als Nebenprodukt wie zum Beispiel als Verfüllmaterial nicht möglich ist.
