Bestimmung von Mikroplastik in der Donau

Im Rahmen des Projektes Tid(y)Up wurden entlang der Donau und der Theiß an acht verschiedenen Stellen (in Österreich, Ungarn, Serbien, Rumänien und Bulgarien) unterschiedliche Mikroplastik (MP) Probenahmemethoden parallel getestet und evaluiert, um ein praktikables MP-Monitoring Tool zu entwickeln. Die Probenaufbereitung und -analyse von heterogenen Netzproben aber auch Sedimentationsbox-Proben aus Flüssen wird derzeit am Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft untersucht und optimiert.

Trotz steigender Mikroplastikverschmutzung unserer Gewässer werden harmonisierteMethoden für die Probenahme, Probenaufbereitung und Analyse der Mikroplastikprobenvermisst. Diese sind jedoch notwendig, um ein zuverlässiges Mikroplastik-Monitoring sowieeine Vergleichbarkeit sowie die Reproduzierbarkeit von Ergebnissen zu gewährleisten. Anhandvon Netzproben aber auch Sedimentationsbox-Proben aus der Donau werden im Rahmen desProjekts Tid(y)Up unter Berücksichtigung von Qualitätssicherung und -kontrolle Protokolle zurAufbereitung und Analyse von Mikroplastikproben aus Flüssen entwickelt. Proben entlang derDonau und Theiß werden untersucht, um die Verschmutzungssituation entlang der Donau biszum Schwarzen Meer zu beurteilen, sowie die Qualität unterschiedlicher Probenahmemethoden
zu vergleichen.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: Recy & Depotech 2022 (November 2022)
Seiten: 2
Preis inkl. MwSt.: € 1,00
Autor: Dipl.-Ing. Sabine Lenz
Johannes Mayerhofer
Dipl.-Ing. Gudrun Obersteiner

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