Barcode, QR-Code und Data Matrix - Abfallkennzeichnung am Beispiel Batterien

Im Laufe des Projekts „eMPROVE“ an der Montanuniversität Leoben,
durchgeführt von der Arbeitsgruppe Future Waste am Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft, wurde ein Recyclingprozess für Lithium-Ionen-Batterien (LIB) entwickelt. Es hat sich herausgestellt, dass die Kenntnis über die chemische Zusammensetzung der Batterien entscheidend für die Qualität der Recyclingprodukte ist. Deshalb wurde eine Studie durchgeführt um zu erheben, welche gesetzlichen Bestimmungen für Batteriekennzeichnung gelten, welche Technologien der Kennzeichnung auf Altenergiespeichern und –batterien festgestellt werden und was für Informationen daraus herausgelesen werden können.

Es hat sich herausgestellt, dass sich die gesetzlichen Rahmenbedingungen vor allem auf die Vermeidung von Umweltauswirkungen konzentrieren, aber in Hinblick auf Unterscheidbarkeit von Batterien zu allgemein gehalten sind. Obwohl in Firmen zusätzlich 2D-Codes für die Materialverfolgung eingesetzt werden, erweisen sich diese ohne Mehrwert für die Abfallwirtschaft. Um Insellösungen zu vermeiden, werden der Dialog mit allen Stakeholdern
und eine allgemeine Branchenlösung empfohlen.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: Recy & Depotech 2018 (November 2018)
Seiten: 8
Preis inkl. MwSt.: € 4,00
Autor: Bettina Rutrecht
Mag. Therese Schwarz
Gloria Gröbner

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