Solid State Recycling bietet die Möglichkeit Spanschrotte aus der Produktion direkt, also ohne ein Umschmelzen, zu einem neuen Produkt zurückzuführen.
Dabei werden im Vergleich zu herkömmlichen Recyclingrouten die Energieverbräuche reduziert und die Materialausnutzung steigt. In Rahmen dieser Arbeit wurde eine Prozessroute entworfen, die alle nötigen Schritte für den direkten Recyclingprozessbeinhaltet. Auf Basis von Laborversuchen wird ein detailliertes Konzept zu Reinigung der Spanschrotte von Kühl-Schmiermittel präsentiert. Berechnungen des Energiebedarfs für die vorgeschlagenen Verfahren zur Konsolidierung der Späne ohne zusätzliche Erwärmung zeigen, dass eine weitere Reduzierung der Energieverbräuche im Vergleich zu anderen Solid State Verfahren möglich ist. Auch die metallografischen
Untersuchungen bestätigen das Potential der Verfahren nach ersten Umformversuchen.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben | |
| Quelle: | Recy & Depotech 2018 (November 2018) | |
| Seiten: | 8 | |
| Preis inkl. MwSt.: | € 4,00 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Clemens Nikolaus Cislo Thomas Fazokas Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Bruno Buchmayr Ao.Univ.-Prof. Dipl.-Ing. Dr.techn. Christian Weiß Alexander Wimmer | |
| Artikel weiterleiten | In den Warenkorb legen | Artikel kommentieren |
Bio- und Grünabfallverwertung im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen – Von der Sammlung bis zur Erzeugung hochwertiger Loisachtaler Erden
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Der Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen startete in den 1980er Jahren als einer der Pioniere mit der Einführung der Getrenntsammlung von Abfällen im Rahmen eines 2-Tonnensystems (Altstoff- und Nassmülltonne). Anfang der 1990er Jahre wurde das Konzept weiterentwickelt und 1993 die separate Erfassung und biologische Behandlung von Bio- und Grünabfällen über die Biotonne eingeführt.
Europäische Rechtsvorgaben und Auswirkungen auf die Bioabfallwirtschaft in Deutschland
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Bioabfälle machen 34 % der Siedlungsabfälle aus und bilden damit die größte Abfallfraktion im Siedlungsabfall in der EU. Rund 40 Millionen Tonnen Bioabfälle werden jährlich in der EU getrennt gesammelt und in ca. 4.500 Kompostierungs- und Vergärungsanlagen behandelt.
Maßnahmen zur Reduzierung von Fremdstoffen im Bioabfall aus Großwohnanlagen am Beispiel Augsburg
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2025)
Im Projekt reGIOcycle wurden Strategien zur Reduzierung von Kunststofffehlwürfen im kommunalen Bioabfall der Region Augsburg untersucht.
Verwertungsmöglichkeiten von Bettaschen aus der Abfallverbrennung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Wirbelschichtfeuerungsanlagen machen etwa ein Drittel der österreichischen Abfallverbrennungskapazität aus. In diesen Verbrennungsanlagen entstehen unter Anderem Bettaschen als fester Rückstand. Diese enthalten große Mengen an Glas, sowie Metalle und inerte Materialien wie Keramik, Steine, Beton oder Ziegel. Mittels moderner Aufbereitungstechnologie ist es möglich, in den Bettaschen enthaltene Wertstoffe rückzugewinnen.
Kaskadierte Anwendung von Foundation Models als Verfahren zur Beschreibung von Leichtverpackungsstoffströmen im Recycling
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Bildbasierte Sortierung von Wertstoffen liefert einen essenziellen Beitrag zur längeren Nutzung von Sekundärrohstoffen in der Kreislaufwirtschaft. Dazu werden aktuell neue Hochdurchsatzverfahren zur bildbasierten Abfallsortierung unter Nutzung von trainierbaren KIMethoden erforscht und etabliert.
