Fossile Rohstoffe sind derzeit die tragende Säule unserer modernen Industriegesellschaft. Die Abhängigkeit von einer sicheren Energieversorgung machte bisher die Nutzung fossiler Ener-gieträger erforderlich. So sind die Anteile von Erdöl (34 %), Erdgas (24 %) und Kohle (30 %) am globalen Primärenergieverbrauch (ohne Biomasse) mit Abstand am Größten (BGR 2011).
Vor diesem Hintergrund ist es aufschlussreich, die derzeitige Nutzung der fossilen Rohstoffe näher zu betrachten. Wie in Abb. 1 dargestellt, werden von den jährlich geförderten 4 Mrd. Tonnen Erdöl etwa 50 % im Mobilitätssektor, 32 % für die Wärmebereitstellung und rund 8 % für die Stromerzeugung verbraucht. Lediglich rund 10 % werden stofflich in der che-mischen Industrie eingesetzt (BASF 2007, Marshall 2007).
Der steigende Energiebedarf der Welt und der drohende Klimawandel stel-len die gegenwärtige Industriegesellschaft vor große Herausforderungen. Um das von der Staatengemeinschaft akzeptierte 2 °C-Ziel einhalten zu können, müssen insbesondere die hohen, aus der Energiebereitstellung resultierenden CO2-Emissionen vermieden werden. Die Dekarbonisie-rung des Energiesektors durch die Umstellung auf Erneuerbare Energien und die Implementierung einer strombasierten Infrastruktur sind dabei eng miteinander verzahnt. Windenergie wird vermutlich den größten Teil des zukünftigen Energiemixes stellen. Der daraus erzeugte Strom kann entweder gespeichert oder aber in zentralen Anlagen zur Elektrolyse von Wasser verwen-det werden. Aus Wasserstoff und Kohlenstoffdioxid können dann Produkte wie Methan oder flüssige Kohlenwasserstoffe synthetisiert werden. Mit den so erzeugten Energieträgern lassen sich auch die Sektoren Wärme, und Mobilität sowie die Grundstoffindustrie auf eine regenerative Basis stellen. Die dargestellten Ansätze zeigen, dass eine nachhaltige Industriegesellschaft prinzipiell möglich ist und keine ferne Vision bleiben muss.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben | |
| Quelle: | Depotech 2012 (November 2012) | |
| Seiten: | 8 | |
| Autor: | M.Sc. Dipl.-Ing. (FH) Sebastian Egner Dipl.-Ing. Wolfgang Krätschmer Prof. Dr.-Ing. Martin Faulstich | |
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Planungsrechtliche Probleme der Energiewende in der Schweiz
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This article shows the changes in planning law that will result within the framework of Switzerland's energy transition. The legal structure of the energy transition in Switzerland starts with the promotion of renewable energy production as well as the improvement of transport capacities for electrical energy.
Bioenergie als Schlüsselkomponente nachhaltiger (regionaler) Energiekonzepte
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Die Energie- und Klimaziele der Bundesregierung für die kommenden Dekaden sind in dem Energiekonzept 2010 bzw. in den Beschlüssen zur Energiewende im Juni 2011 klar formuliert worden. Die Bundesregierung strebt unter anderem an, dass bis zum Jahr 2020 der Anteil erneuerbarer Energien am Bruttoendenergieverbrauch 18 Prozent betragen soll. Bis zum Jahr 2050 soll dieser Anteil weiter auf 60 Prozent ansteigen. Der dafür zwingend notwendige Strukturwandel innerhalb der deutschen Energiewirtschaft muss sich daher wesentlich auf die Zuwendung der nachhaltigen Energiebereitstellung auf Basis von erneuerbaren Energieträgern fokussieren.
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Bioenergy gives Europe the best opportunity to reduce GHG emission and secure its energy supply. However, the biomass production should not create additional pressure on the environment. Therefore, for the presented calculations, biomass for energy utilization originates from the cropland of the existing agricultural areas. Permanent grassland, areas of agro-forestry and pasture have not been taken into account.
Chancen und Herausforderungen für die zukünftige Nutzung von Biomethan in regionalen Energieversorgungsstrukturen
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Flexible Stromerzeugung aus Bioenergie
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2013)
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