Stillgelegte Deponien sind potenzielle Rohstofflager der Zukunft. Mittelfristig zeichnen sich Engpässe bei der Rohstoffversorgung der europäischen Industrie ab. Der generelle Trend stei-gender Rohstoffpreise wird nach Meinung der meisten Experten weiterhin bestehen bleiben. Damit werden die in den bestehenden Deponien abgelagerten Abfälle zunehmend als Rohstoffe interessant (Bockreis & Knapp 2011).
In Zeiten zunehmender Rohstoffverknappung und steigender Energiepreise gewinnt das Rohstoffpotential von (Alt-)Deponien zunehmend an Bedeutung. Anreize für ein „Landfill Mining" sind neben der Rohstoffgewinnung aber auch die Vermeidung oder Vermin-derung von Deponienachsorgekosten bzw. die Wiedergewinnung von Deponievolumen. Wäh-rend bisherige Deponierückbauprojekte in Österreich vorrangig im Bereich der Altlastensanie-rung angesiedelt waren, soll im Projekt „Deponierückbau in der Steiermark" das Rohstoff-potential der steirischen Deponien erhoben und anhand von Feldversuchen Rückbaukonzepte und Handlungsempfehlungen speziell für die steirische Deponielandschaft erarbeitet werden. Neben den klassischen Hausmülldeponien finden sich in der Steiermark, bedingt durch die seit den 1980er Jahren ins Jahr 2004 praktizierte Müllhygienisierung, auch sogenannte Ballendepo-nien, in denen abgesiebte Kunststofffraktionen zu Ballen verpresst in gesonderten Bereichen der Deponie eingebaut wurden. Das Projekt „Deponierückbau in der Steiermark" steht zu Redakti-onsschluss dieses Tagungsbandes noch ganz am Anfang bzw. in der Vorbereitung, sodass im vorliegenden Bericht lediglich auf dessen Rahmenbedingungen eingegangen werden kann.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben | |
| Quelle: | Depotech 2012 (November 2012) | |
| Seiten: | 4 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Josef Mitterwallner Hofrat Dipl.-Ing. Dr. Wilhelm Himmel Univ.-Prof. DI Dr. mont. Roland Pomberger Dipl.-Ing. Dr. mont. Renato Sarc | |
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Stand der Technik der Abfallablagerung auf Deponien in Deutschland und deren Beitrag zum Klimaschutz zur Vorbereitung der Arbeiten für ein BVT-Merkblatt Deponien
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Der Stand der Technik im Bereich der Deponien soll künftig über ein BVTMerkblatt geregelt werden. So sollen Umweltauswirkungen im Zusammenhang mit dem Deponiebetrieb wie zum Beispiel die Freisetzung von klimarelevanten Methanemissionen minimiert werden.
Stilllegung und Rekultivierung von Deponien mit geringem Gefährdungspotential im Land Brandenburg
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Laut Auskunft der Europäischen Kommission befinden sich im EUTerritorium bis zu 500.000 Abfalldeponien. Eine Strategie zum Umgang mit diesen Deponien hat die Kommission nicht.
Qualitätsmanagement im Deponiebau
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Der rechtliche Rahmen für die langzeitsichere Verwahrung von Deponien wird über die Deponieverordnung (DepV) geregelt. Gemäß Punkt 2 des Anhangs 1 der DepV ist im Deponiebau der Stand der Technik für alle Materialien, Komponenten oder Systeme gegenüber der zuständigen Fachbehörde über prüffähige Unterlagen nachzuweisen.
Development of local municipal solid waste management in the Western Transdanubia region of Hungary
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Hungarian municipal solid wastes (MSW) management has developed tremendously over the past 15 years. More than 3,000 landfills and dumps had been closed, just to mention one improvement. However, still, lots of work is necessary to accomplish the EU’s ambitious aim of decreasing landfilling and increasing recycling and composting.
Das “EU Training Network for Resource Recovery Through Enhanced Landfill Mining” (NEW-MINE)
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Die Rückgewinnung von Rohstoffen aus Deponien, Landfill Mining, ist bereits seit Jahrzehnten untersucht worden, wobei ein fließender Übergang zur Altlastensanierung besteht und in vielen Projekten weitere Aspekte wie Flächenbedarf und Nachsorgekosten eine Rolle spielen.
