Liquid digestate from biogas plants contains significant amounts of ammonia, which has to be removed in order to close in-plant water circulation without the risk of inhibiting the anaerobic digestion processes. Technologies like air-stripping turn out to be very cost-intensive and therefore not economically feasible for digestate processing.
A new process including ammonia preconcentration via ion exchangers (zeolite) followed by air stripping should solve this problem (ion exchanger-loop-stripping). Through the preconcentration step a separate, NH4+-containing stream is produced, wherefore operating respectively investment costs as well as the scale of the following air stripping process are decreased. In the end, a purified process water stream and a concentrated ammoniumsulfate-solution should be generated, latter can be used for NOx-removal at cement works.
In laboratory experiments, required contact times, performance and exchange capacities as well as various desorption and pretreatment conditions for natural zeolite (klinoptilolite) are tested. Exchange capacities up to 8 mg NH4+/g zeolite can be achieved if the regeneration/pretreatment is performed with concentrated NaCl-solutions. Given these capacities, even under ideal laboratory conditions a high amount of zeolite is necessary for preconcentration. Nevertheless, ion exchanger-loop-stripping can be a practicable process for partial digestate treatment.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben | |
| Quelle: | Depotech 2012 (November 2012) | |
| Seiten: | 1 | |
| Autor: | Dipl.-Ing. Dr. Markus Ellersdorfer | |
| Die Bibliothek und die Kaufoptionen sind umgezogen zu https://library.wasteculture.com Bereits erworbene Artikel können weiterhin über myASK abgerufen werden. | ||
Produktion von Mikroalgen unter Nutzung von Abfällen aus Biogasanlagen
© Springer Vieweg | Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH (12/2020)
Die Koppelung landwirtschaftlicher Biogasanlagen mit einer Mikroalgenproduktion führt zu einer energie- und klimaeffizienten Nutzung von Abfällen, nämlich Abwärme und AbCO2 aus der Verstromung des Methans im Blockheizkraftwerk. Hinzu kommt, dass keine Teller-Tank-Diskussion zu führen ist, da die Mikroalgenproduktion auch auf devastierten Flächen oder Dächern erfolgen kann. Die Mikroalge Spirulina bietet als nachhaltiges Nahrungs- und Futterergänzungsmittel vielseitige Einsatzzwecke und deutliche
ernährungsphysiologische Vorteile.
Synergien durch Anlagenkombinationen auf Biogasanlagen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2018)
Getrennt gesammelte Bioabfälle sind ein wertvoller Sekundärrohstoff
und sollten möglichst energetisch als auch stofflich verwertet werden. Fehlwürfe bei der Sammlung bedingen sowohl eine aufwändige als auch kostenintensive Abfallaufbereitung in Hinblick auf Investitions- und Instandhaltungskosten vor der Vergärung bzw. nach der Kompostierung.
Umrüstung der im Deponiepark Brandholz vorhandenen NawaRo-Anlage in eine Bioabfallvergärungsanlage
© Witzenhausen-Institut für Abfall, Umwelt und Energie GmbH (11/2016)
Der Deponiepark Brandholz auf der Gemarkung der Stadt Neu-Anspach ist eine
ehemalige Hausmülldeponie, die zum 31.12.1999 stillgelegt wurde. Aus der ehemaligen Abfalldeponie ist ein Abfallwirtschaftsstandort für das Recycling
und die Aufbereitung von Abfällen, aber auch für die Erzeugung von Ökostrom entstanden.
Differenzielle Analytik zur Charakterisierung hydrolytischer Aktivität in Fermenterproben – Vitalitätstest
© Agrar- und Umweltwissenschaftliche Fakultät Universität Rostock (6/2016)
Die effiziente Prozessführung einer Biogasanlage bzw. des gesamten Biogasanlagenparks ist sowohl betriebs- als auch volkswirtschaftlich von Bedeutung. Neben technischen gehören auch biologische Optimierungsmöglichkeiten zu den Stellschrauben, welche die Effizienz einer Anlage beeinflussen.
Nährstoffrückgewinnung aus Gärresten im Rahmen des GoBi-Vorhabens
© TU Dresden - Institut für Abfall- und Kreislaufwirtschaft (9/2015)
Die Anzahl der Biogasanlagen in Deutschland stieg zwischen 2000 und 2013 von 1050 auf 7850 an (Statista 2015). Damit einher geht eine immer größer werdende Menge an entstehenden Gärresten, welche verwertbare Anteile an Phosphor und Stickstoff enthalten. Die bisherige Verwertung dieser nährstoffreichen Gärreste erfolgt durch Ausbringung auf landwirtschaftliche Nutzflächen als Wirtschaftsdünger.
