In Rahmen der durchgeführten Untersuchungen wurde ein neuer Lösungsweg für das stoffliche Recycling von Altreifengummi beleuchtet. Es wurde hierbei ein neuer Granulattyp (hohe Reinheit) verwendet, der mit Hilfe einer neuen Technologie erzeugt wurde. Eine mögliche Anwendung dieses Regranulats sind Bautenschutzmatten Schwingungsdämmmatten oder Sportbelagsunterbaumatten
Die Verwertung von Altreifen Gummi ist häufig problematisch. Grundsätzlich kommt eine energetische Verwertung, z.B. durch Verbrennung im Zuge der Zementherstellung in Frage. Insbesondere aufgrund gesetzlicher Vorschriften wird jedoch zunehmend eine Wiederverwertung gefordert. Stand der Technik ist es dabei, aus Altreifen Granulate, Pulver bzw. Mehle herzustellen, welche dann als Füllstoff beispielsweise in der Kautschukindustrie eingesetzt werden. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, Formteile, Matten bzw. Sportböden oder Fallschutzmatten aus diesem Rezyklat herzustellen. In dieser Untersuchungsreihe werden insbesondere Matten unterschiedlicher Zusammensetzung (Gummianteil und Kleberanteil) sowie unterschiedlicher Prozessparameter (Temperatur, Zeit und Druck) hergestellt. Der Einfluss der Zusammensetzung sowie der Verarbeitungsparameter auf die mechanischen Eigenschaften wurde untersucht. Zusätzlich wurde auf die Verwendung des Rezyklates als Sportbelagsunterbau eingegangen und die Eignung eines wasserlöslichen Klebers untersucht sowie der Devulkanisierungsgrad bestimmt, um zukünftig Matten ohne die Verwendung von Klebstoffen zu erzeugen.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben | |
| Quelle: | Depotech 2012 (November 2012) | |
| Seiten: | 6 | |
| Autor: | Dipl.-Ing Andreas Witschnigg Ass.Prof. Dipl.-Ing. Dr.mont. Stephan Laske Clemens Holzer | |
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Verwertungsmöglichkeiten von Bettaschen aus der Abfallverbrennung
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Wirbelschichtfeuerungsanlagen machen etwa ein Drittel der österreichischen Abfallverbrennungskapazität aus. In diesen Verbrennungsanlagen entstehen unter Anderem Bettaschen als fester Rückstand. Diese enthalten große Mengen an Glas, sowie Metalle und inerte Materialien wie Keramik, Steine, Beton oder Ziegel. Mittels moderner Aufbereitungstechnologie ist es möglich, in den Bettaschen enthaltene Wertstoffe rückzugewinnen.
Anwendung von FOST zur Annotierung von Metallverbundabfällen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
In diesem Paper wird ein halbautomatischer Video-Annotation-Ansatz vorgestellt, der den Annotierungsaufwand im Bereich des maschinellen Sehens erheblich reduziert. Das entwickelte Tool, genannt „Fast Object Segmentation and Tracking Tool“ (FOST), wurde speziell für das KIRAMET-Projekt zur Segmentierung und Verfolgung von Metallverbundabfällen entwickelt.
CEFoodCycle - Circular Economy: Mapping Food Streams and Identifying Potentials to Close the Food Cycle
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Applying the concept of the Circular Economy (CE) to the food stream (production, use, disposal), the project CEFoodCycle creates a homogenized methodology to avoid food waste, re-use resources, and to close food cycles.
Untersuchungen zur Verwertung carbonfaserhaltiger Abfälle im Zementwerk (EVCAZ)
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Im Rahmen des Projekts EVCAZ wird die energetische Verwertung carbonfaserhaltiger Abfälle im Zementwerk untersucht. Aufgrund der hohen Temperaturen und langen Verweilzeiten erscheint der Zementdrehrohrprozess zur vollständigen Faserzersetzung vielversprechend, während sich die konventionelle thermische Abfallbehandlung in vorangegangenen Versuchen als nicht geeignet erwiesen hat.
Möglichkeiten zur Gestaltung von Abfallendebestimmungen
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (12/2024)
Der vorliegende Beitrag beleuchtet das Rechtsinstrument des Abfallendes und dessen Bedeutung in der Kreislaufwirtschaft, um Dinge, die einmal zum Abfall geworden sind wieder als Produkt, außerhalb des Abfallrechts in Verwendung zu bringen.
