In den arabischen Ländern leben insgesamt ca. 300 Mio. Menschen und die meisten Regionen sind als Entwicklungsländer einzustufen. Der Lehrstuhl Abfall- und Stoffstromwirtschaft der Universität Rostock ist seit mehr als 15 Jahren im arabischen Raum tätig und konnte umfangreiche Praxiserfahrungen zum Stand der Abfallwirtschaft sammeln sowie geeignete Lösungsansätze erarbeiten und teilweise bereits umsetzen.
In fast allen arabischen Ländern stecken die abfallwirtschaftlichen Entwicklungen noch in den Anfängen. Teilweise wurden Umweltschutz- und Abfallgesetze erlassen und Verwaltungsstrukturen etabliert. Die technische Umsetzung, Abfallmanagement, Kontrolle und Finanzierung stellen in der abfallwirtschaftlichen Praxis aber noch große Herausforderungen dar. Vor diesem Hintergrund werden in dem Beitrag die aktuellen Entwicklungen der Abfallwirtschaft im arabischen Raum diskutiert und die eigenen Erfahrungen aus aktuellen abfallwirtschaftlichen Projekten in den Ländern Ägypten, Saudi-Arabien, Libanon, Jordanien, Tunesien,Syrien und Kuweit erläutert.
| Copyright: | © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben | |
| Quelle: | Depotech 2010 (November 2010) | |
| Seiten: | 6 | |
| Autor: | Prof. Dr. Michael Nelles Dr.-Ing. Abdallah Nassour Dr.-Ing. Abdulkader Majanny Mohamad Al-Ahmad | |
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Reporting of food waste in the EU – Results of current estimates in Germany
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2020)
In February 2019, the German Federal Cabinet adopted the 'National Strategy for Reducing Food Waste', setting a framework for the future direction of this initiative. Among other things, it stipulated that an inter-ministerial "Indicator 12.3 Working Group" should prepare the data bases and methods for nationwide balancing of food waste generation (baseline). Based on existing 2015 data, this status quo analysis will be used as a starting point to agree on milestones for the respective sectors.
Muss die Abfallhierarchie entsorgt werden?
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2014)
Mit der Richtlinie 98/2008/EG wurde in Europe eine Prioritätenfolge, die so genannte Abfallhierarchie, für Maßnahmen in Bereich der Abfallwirtschaft festgelegt. Diese fünfstufige Reihung bietet auf den ersten Blick eine einfache und rasche Entscheidungshilfe, welche Behandlungsarten für Abfälle zu bevorzugen bzw. zu vermeiden sind. In der Praxis zeigt sich jedoch, dass die in der Abfallhierarchie bevorzugen Optionen, Vermeidung und Wiederverwendung, zu wenig zur Anwendung kommen und die Abfallmenge weiterhin ansteigt.
Vorwort
© HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst - Fakultät Ressourcenmanagement (1/2011)
Von Klaus Fricke zum 71. Symposium des ANS e.V.
Klimarelevanz der oberösterreichischen kommunalen Abfallwirtschaft
© Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben (11/2010)
Vor dem Hintergrund eines global und auch national ansteigenden Ausstoßes von Treibhausgasen und den damit verbundenen weitreichenden Problemen, stellt sich die oberösterreichische Abfallwirtschaft seit längerem die Aufgabe, möglichst nachhaltig zu wirtschaften. Um die Ergebnisse der bereits erfolgreich umgesetzten Maßnahmen darzustellen und die oberösterreichische Abfallwirtschaft auf weitere Treibhausgas-Reduktionspotentiale zu untersuchen, wurde im Auftrag des Oö. Umweltressorts vom Institut für Betriebliche und Regionale Umweltwirtschaft und dem Energieinstitut an der Johannes Kepler Universität Linz eine Studie zu diesem Themenkreis durchgeführt.
Liberalisierung in der Abfallwirtschaft
© Universität Stuttgart - ISWA (9/2008)
Private Entsorgungsunternehmer haben schon im 18. Jahrhundert Dienstleistungen rund um die Abfallentsorgung übernommen. In Bremen
fand z. B. im Jahr 1796 die Auftragsvergabe in einer Art Auktion bei brennender Kerze in der Ratsstube statt. Am Ende dieser Submission erhielt derjenige mit den geringsten Geldforderungen den Zuschlag.
