Prozessoptimierung durch Stoffstromcontrolling

Die Montanwerke Brixlegg AG sind der einzige österreichische Kupfererzeuger, wo Sekundärrohstoffe mit stark unterschiedlichem Anteil an Cu verarbeitet werden.

Diese Einsatzstoffe weisen eine erhebliche Streuung in Bezug auf die Beschaffenheit, Zusammensetzung, Korngröße und Feuchte auf. Weiters treten verschiedene Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Einsatzstoffen im Produktionsablauf auf. Erhebliche Kreislaufmengen stellen die Schlacken dar, die infolge ihres hohen Wertmetallinhaltes wiederum eingesetzt werden. Daraus ergeben sich erneut Wechselwirkungen mit den nachgeschalteten Aggregaten, die zu einem sogenannten Aufschaukeln des Systems, in Bezug auf die Stoffströme, führen. Unter anderem müssen auch die verschiedenen Wertmetallgehalte von Nebenprodukten der folgenden Prozessstufen berücksichtigt werden, da diese nur dann ein verkaufsfähiges Produkt darstellen, wenn die geforderten Zusammensetzungen erreicht werden. Durch die Erstellung von Energie- und Massenbilanzen (auf Elementbasis), sowie die Ermittlung von mathematischen Zusammenhängen durch Versuche bzw. thermodynamische Berechnung, kommt es zur Erstellung eines ganzheitlichen computerunterstützten Modells der Sekundärkupferhütte.



Copyright: © Lehrstuhl für Abfallverwertungstechnik und Abfallwirtschaft der Montanuniversität Leoben
Quelle: DepoTech 2004 (November 2004)
Seiten: 4
Preis inkl. MwSt.: € 2,00
Autor: T. Messner
Prof.Dipl.-Ing. Dr. Helmut Antrekowitsch
M. Hofer
J. Pesl

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